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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V, SPECIES.

lyphyllis. Selm. Chalraei Jacq. a. t. 72. Peuced. Carui-folia Yill. Selin. podolicum Bess. Oreoselin. Chabr. M.B. Ligust. decussat. Bis CH. Imperat. Chabr. Sfh. Imp.pimpinellokles Boenuigh.

Lang s che i d i ge H. 7. 8. Der gestreifte kahle Stengel wird

2 — 3 Fuss hoch. Die untersten Blätter sind lang gestielt: die ober-sten sind einfach gefiedert. Die flachen häutigen Blattstiele sind schwachund kahl. Die Endschinne sind ungleich und 3 — 18-strahlig. DieSchirmchen sind vielblüthig. Die weisslichen Kronenblätter finden sichzuweilen röthlich. Die häutig gerandeten Saamen sind zusainmenge-drückt und weniger deutlich gestreift. Im Gesträuch; Oestreich umWien, Baiern, Pfalz, Niederrheiuische Cegenden.

1251. P. austriacum Koch, caule sulcato, invo-lucro universal! polyphyllo, foliolis cuneifortnibus ineisis.Sei. austriacum Willi). Jacq. a. t. 71.

Oestreichischer H. T\. 7. 8. Die vielfachgefiederten Blätter habeneingeschnittene Fiederchen, die mit einem kurzen Stachel versehensind. Die allgemeine Hülle hat ungefähr 10 Blättchen, die zurückge-schlagen und am Rande häutig sind. Die elliptischen Saamen sind mit

3 — 4 erhabenen Linien bezeichnet, die sich in einen häutigen Randverlieren. Auf rauhem, felsigem Boden; in Unter-Oestreich.

1252. P. rablense Koch, lbliis subquadripinnalis,foliolis liuearibus plauis angustissiinis trifidis simplicibusque.Ferula rablensis Wulf, in Jacq. Goll. Selin. lineare Seit,non Schum. Sei. elegans Ba l n. Sei. rablense Srn. Oreo-selin. rabl. Hoffm.

Kärnthischer H. V,. Voriger Art sehr ähnlich, Blattstückenschmaler, zugespitzt, die Blätter also feiner zusammengesetzt. Blumenweiss. Im Rablthal in Kärnthen.

Die frische Wurzel von dem gemeinen 11. hat einen starken Ge-ruch, ist bitter und scharf. Der Absud vertreibt das Ungeziefer beiMenschen und Thieren und ist sehr wirksam bei der Räude der Schafe.Die Viehärzte nehmen sie unter dem Namen: Schwefelwurzel, unter dasDrusenpulver für Pferde. Man führte sonst: Peucedani radix. — Vondem Sumpf-II. führt man Olsnilii radix (Elsenich ). Vor der Blüthehat die Wurzel einen scharfen, gewürzhaften Geschmack und Geruch;