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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO II.

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man kaut sie deswegen statt des Tabaks, mul würzt die Speisen da-mit und legt sie in Branntwein. — Die Ilirschwurz wird häufig alsHausmittel bei Krankheiten der Thiere angewandt, und als Gemüsebenutzt. In den Apotheken: Cervariae nigrae radix, semen. — Auchvon der Wurzel des Berg-II. wird viel gerühmt. Die Blätter werdenzu 'J'liee gebraucht. In den Apotheken kennt man: Oreosclini herba,Grundheil, welches dem kochenden Wasser einen Citronengeruch mit-thcilt. Ehedem führte man noch: Oreoselini semen et radix.

297. (22. p. 277.) Imperator!«, Meislevwurz..

1253. 1. O s 1 hr ti Ihium L. folils tematis, foliolisovalis lobatis serralis, inlimis basi inaerpialiler cortlalis.

Gakutdt. 1. f. 21. f. 9. S ciik. t. 74. Haywe Arzogw.VII. 15. Seliuuni lmperciloria Crantz.

Gemeine M. 2j. 6 — 8. Die knollige Wurzel ist geringelt, inwen-dig röthlicliweiss, dabei scharf und gewürzhaft. Der aufrechte, ge-streifte Stengel ist kahl, glänzend, 1 — 2 Fuss hoch. Die beiden Sei-tenblättchen sind gelappt: der mittelste Lappen ist 3-theilig, der mit-telste Theil ist 3-spaltig. Der Endschirm ist vielstrahlig; die Schirm-chen sind vielblüthig, mit fast gleichen , weissen Blüthen. Die Hüllefehlt gewöhnlich. Das Hiillchen besteht aus borstenförmigen Blättchen.Die fast runde, geflügelte Frucht hat 3 — 4 Linien auf dem Rücken.Auf Gebirgen; Oestreich, Salzburg, Tyrol, Baiern, Schwaben, Wet-terau, Sachsen, Oberlausitz.

Die Wurzel der Meisterwurz wird in der Schweiz unter den Käsegemischt; auch die Stengel geben eine gesunde Speise. In den Apo-theken gebraucht man: lmperatoriae radix, herba. Die Wurzel musszeitig im Frühjahr ausgegraben werden.

280. (16. p. 277.) Ferulago, Birkwwzel.

1254. F. nodiflora Koch: foliorum rarmlicationibusbasi appendiculalis: pimiuiis liiiearibus glabris, innbellis pe-dunculalis subverticillalis. Ferula nodißora Linn. Jaco. a.

tipp. I- 5.

Knotenblüthi ge B. II- 7. 8. Der gestreifte Stengel wird 3 bis4 Fuss hoch. Die Schirme stehen an den obersten Gelenken des Sten-geds. Die Blättchen der Hülle sind zurückgeschlagen; die des Hüil-chens ganz abstehend. Beide sind vielblätterig, mit lanzettförmigenund spitzigen Blättchen. Auf Wiesen; Litorale.