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CLASSIS V.
SPECIES.
280. F e r u 1 a , Stechenkraut.
% 1255. F. Asa foetida, foliis alternatiin sinuatisobtusis. F. Asa foetida Kaempf. amoeu. 535. t. 536.Schic. Handb. t. 66.
Stinkendes St. Teufelsdreck. U. Der fast nackte Stengel istinwendig markig und wird an 2 Fuss hoch. Die grossen Wurzelblättersind in 3—5-buchtige Stücke getheilt, sie bleiben im Winter grün undfallen im Frühjahr ab. Die Stengelblätter sind sehr klein und zahlreich.Die Endschirme haben keine Hülle und enthalten 20 — 30 Strahlen,In Persien.
Die Wurzeln des stinkenden St. enthalten einen weissen, nachKnoblauch riechenden Saft, welcher an der Luft zu einer Gummiresinaverhärtet, die unter den Namen : Teufelsdreck , Asafoetida , officinellist. Ausserdem dient er den Persern zum Gewürze. In den Apothekenhat man: Assae foetidae gummi.
284. (11. p. 276.) Arcliangelica, Engelwurzel.
1256. A. officinalis Hoffm. foliolorum iinpari lo-bato. Angelica Arcliangelica Lissr. Fl. D. 206. Gaeiit.2. t. 85. f. 3. Schic, t. 68. Hayye Arzngw. VII. 8.
AechteE. 7 — 9. Die dicke, fleischige Wurzel ist harzig. Deraufrechte, dicke, kahle Stengel ist röthlich, gefurcht und rührig; erwird 4 — 5 Fuss hoch. Die sehr grossen Blätter sind verschieden zu-sammengesetzt : die eirunden, entgegengesetzten Blättchen sind nichtselten an der Basis mit einem und ' dem andern kleinern Lappen ver-sehen. Die grossen, bauchigen Blattscheidfen sind häutig. Die grossenEndschirme sind vielstrahtig und weichhaarig. Die kugelrunden Schirm-chen sind vielblüthig: die regelmässigen, grüngelblichen Blüthen fastalle fruchtbar. Die Hülle ist meist einblätterig, hohl und hinfällig.Die borstenartigen Blättchen des Hüllchens sind zurückgeschlagen. Dieeirunden Saamen sind am Rande geflügelt und haben 3 häutige Rip-pen. Auf Bergen; Oestreich, Krain, Salzburg, Baiern, Hessen, Nas-sau, Franken; auf feuchten Plätzen an Flüssen; Oldenburg, Bremen,Holstein, Pommern, Lausitz.
Ehedem schälte man, so wie noch jetzt in den Nordländern ge-schieht, den dicken Stengel der ächten A. vor der Blüthe und genossihn roh oder wie Sellerie. Eben so kann man die Blätter benutzen.Die Wurzel wird von mehreren nordischen Völkern gegen ansteckendeKrankheiten gekauet. Des Saamens bedienen sie sich zur Würze. In