ORDO II.
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1109. P. Anisum L. foliis radicalibus trifidis in<j:isis,inyolucro monopbyllo, fruclu pubescenle. Anisum, vul-gare Gaektn. 1. t. 23. f. 1. Haine Arzngw. VIL 22.Plenh. 223.
Anis. O. 7. Der ästige Stengel wird fusshoch. Die untersten I »lütterhaben 3 rundliche eingeschnittene Blättchen; die mittlern sind gefi«sdert;die obersten sind in schmale Lappen zerschnitten. Die Endschirnu ; ent-halten kleine, weisse Blüthen. Die Hülle besteht aus 3 linienfön wigenBlättchen. In Aegypten.
Die Blätter der gemeinen B. geniesst man als Salat; hängt s : e insBier, um es wohlschmeckend zu machen; benimmt damit dem I Veinedie Säure und giebt sie dem Vieh als ein Milch beförderndes Fetter.Die Wurzel giebt dem Branntwein eine schönblaue Farbe, und ist einganz vortreffliches Wundmittel. In den Apotheken führt man : Pi j npi-nellae albae et nigrae radix , herba , semina. — Mit der schien, rzenII. färbt man Flüssigkeiten blau; sie hat mit der vorigen und den fol-genden ähnliche Kräfte und Eigenschaften. — Von der grossen 77.führt man: Pimpinellae albae majoris radix. — Ganz vorzüglich ze ich-net sich der Anis durch seinen Nutzen aus. Deswegen besäet man immittlern und südlichen Deutschland ganze Felder damit. Der Gevviirz-hafte Geschmack ist der ganzen Pflanze eigen; denn sogar die Sp reubenutzt man bei dem Branntweinbrennen. Den Saamen bäckt man. inBrot und Zwieback, benutzt ihn zu mancherlei Speisen und zieht dar-aus ein wesentliches Oel. In den Apotheken kennt man: Anisi semi na.
274. (46. p. 279.) Carum, Kümmel.
a. B uni um: inpolucra polyphylla , rad. tuberosa.
1310. C. Bulbocastanum Koch, inyolucro po-lyphyllo, caule basi recto folioso. Bunium Bulhocastan umLinst. Fl. D. t. 220. Gaektn. 2. t. 140. f. 2. Schk.t. 62. Sium Bulb. Scu. Scand. Bulb. Moench.
Gemeiner Erdk. Erdkastanie. 7\. 6. 7. Die knollige Wurzelist fast kugelrund. Der aufrechte, gestreifte Stengel ist kahl. DieBlätter sind auch kahl: die untersten doppelt gefiedert; die oberstenungestielt und gefiedert; die linienförmigen Fiederchen sind ganzrandig,mit Spitzen versehen, einfach oder tief gespalten. Die Endschirme sindvielstrahlig. Die vielblüthigen Schirmchen enthalten weisse Blpthchen,die keinen besondern Kelch haben. Beiderlei Hüllen sind vielblätterig.Der verkehrt-eirunde Saame ist gestreift. Unter der Saat, in Weinber-gen; Pfalz, Nassau, Wetterau, Herborn.