ORDO II.
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und haben einen häutigen Rand. Die Endschirme sind langgestielt undvielstrahlig. Die weissen Bliithchen haben fast gleiche Blätter. BeiderleiHüllen fehlen. Die fast elliptische Frucht ist auf beiden Seiten 3-rip-pig. An Zäunen in Baumgärten allenthalben, und kaum auszurotten.
Die Blätter können wie Gemüse, und die jungen Blattstiele wieSpargel oder Schnittbohnen bereitet werden. Beide werden zur Schwei-nemast verwendet. Ehedem führte man in den Apotheken: Podagra-riae hsrba.
273. (47.) Ainmi, Ammi.
% 1313. A. Visnaga Lam. foliis stipradecomposi-tis: lacinulis lineari-filifbmiibus, mnbellae radiis nnmero-sissimis: li'uctiferis conniventibus. Jaco. h. vind. III. t.26. Visnaga daucoicles Gaertst. 1. t. 21. f. 12. DaumsVisnaga Lim.
Glattsaamiges A. 0. 6 — 8. Der aufrechte, glatte Stengel istgestreift, ästig und 3 Kuss hoch. Die Basis des Schirms bildet einenfast runden, gemeinschaftlichen Fruchtboden. Die vielblätterige Hüllehat 3-spaltige Blättchen. Die Blättchen des Hüllchens sind einfach.Die gleichen Blüthen sind Zwitter, , mit einwärtsgebogenen Blättchen.Die Antheren sind röthlich. Die besondern Fruehtboden sind braun-röthlich. Die längliche, zusammengedrückte Frucht ist quergestreift.Im südlichen Europa, Asien, Afrika.
1314. A. majus L. foliis inferioribus pinnatis lanceo-latis serratis, superioribus multifidis linearibus. Blaciiw. t.447. Gaertst. 1. t. 22.- f. 8. Schk. t. 61.
Grosses A. O- 7. Der aufrechte kahle Stengel ist gestreift und2 — 3 Fuss hoch. Die Endschirme bestehen aus weissen Blüthen. DieBlättchen der allgemeinen Hülle haben gewöhnlich nur 3 Abschnitte.Im südlichen Europa.
Von dem erstem gebraucht man im Morgenlande und in Spaniendie Schirmstrahlen zu Zahnstochern. Die gewürzhaften Saamen deszweiten können statt des Fenchels und des Anises gebraucht werden.Die Strahlen der Schirmchen des zweiten werden zu Zahnbürsten be-nutzt; auch führt man von diesem: Ammios vulgaris semina. BeideArten säet man an Ort und Stelle in leichte, fruchtbare Erde.
Mössler’s Handb. d. Gewächsk. 3 te Avß. 32