ORDO II.
503
der Kinder. Der Saame vertreibt das Ungeziefer des Kopfes. Ih denApotheken führt man: P etroselini radix , herba , semina.
303. (51.) Apium, Eppich.
1326. A. graveolens L. caule sulcato, foliis ter-natis, foliolis caulinis cuneiformibus incisis, umbellis sub-sessiiibus. IJayne Arzngew. VII. 24. FJ. D. 790. — (3.A. dulce Mixt.. Slum Apium Roth. Seseli graveolensScop. Apium Celeri Gaebtjt. 1. t. 22. f. 9.
Sellerie. $. 7. 8. Die knollige Wurzel treibt einen aufrechten,kahlen Stengel, der sehr ästig und 1 — 2 Kuss hoch ist. Die Blättersind ganz kahl und glänzend: die der Wurzel sind gefiedert: Fieder-chen fast rund, dreispaltig und eingcschnitten-sägezähnig. Die Stielesind dick und gefurchteckig. Die End- und seitenständigen Schirmesind gewöhnlich kaum merklichgestielt und vielstrahlig. Die vielblüthi-gen Schirmchen bestehen aus weisslichen Blüthchen. Es ist keinerleiHülle vorhanden. Die eirunden Saamen sind 5 streifig. An Fluss- undMeerufern fast allenthalben.
Der wilde S. hat schädliche Eigenschaften, die er durch Culturganz verliert, nahrhaft, süss und angenehm gewürzhaft wird. Ehedemwar officinell: Jpii radix, herba, semina. —
289. Cum in um, Kreuzkümmel.
>i£ 1327. C. Cyininum L. Mokis. s.9.f. 2. Gaehtw.1. t. 23. f. 8. Schic, t. 80. Hayue Arzngw. VII. 11.
Gemeiner Kr. ©.6. Der unbehaarte Stengel ist gestreift und wird7 — 8 Zoll hoch. Die vielfach-zerschnittenen Blätter haben linienfiir-mige Blättchen. Die Schirme enthalten 4 — 5 Strahlen. Die kleinenBliithen sind weiss oder pfirsicliblüthfarben. Er ist in Aegypten zu Hause,und wird in Ital., Sicil. und Maltha gezogen.
Er hat die Eigenschaften des gemeinen Kümmels, nur ist er schär-fer. In den Apotheken führt man: Cumini semina.
292. (50.) Cicuta, Wasserschierling.
1328. C. virosa L. glabra, caule petiolisque fistu-losis iertdibtiä leviter striatis, foliolis Ianceolatis serratis,fructibus subglobosis depressis. Hayne Arzngw. 1. 37.