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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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519
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ORDO 111.

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Geschmack. Kr variiit; mit grüner Frucht; mit weisser Frucht; mitdoppelt gefiederten Blättern, deren Blättchen schmal und tief einge-schnitten sind — (diese beiden Abarten tragen Beeren, die nicht unan-genehm süss schmecken —) ; und mit weiss- oder gelb-bunten Blättern.Jn der Nähe der Dörfer, an Zäunen, Schutt, verfalluen Mauern allenthalben.

1363. S. racemosa L. cnule arboreo, racemisovalo-tbyrsoideis. .l.tcn. i. r, t. 59. Kehner 1. 72. Reit,Ab. 38. Güimt i. 35.

Trauben - H. 7). 5 — 7. Kr wird 8—10 Fuss hoch. Stamm undAeste haben bei diesem, wie bei den übrigen, eine starke Markröhre.Die ungleichpaarig gefiederten Blätter bestehen aus 5, seltener aus 7Blättchen. Diese sind gestielt, lanzettförmig, an der Basis zuweilenungleich, sie haben grosse, scharfe Sägezähne, lange Spitzen, und sindauf beiden Seiten kahl. Am Grunde des Blattstiels finden sich stumpfeNebenblätter. Die gelblichen Blüthen bilden an der Spitze der Zweigedichte Sträusser. Die Krone hat niedergebogene, stumpfe Abschnitte.Die fast runden Beeren sind Scharlachroth und glänzend, sie schmeckenwässerig und fade, ln bergigen Laubwäldern.

1364. S. canaclensis L. cyinis ijuinquepartilis,f'oliis subbipinnalis , caule fmticosn.

Kanadischer H. 7). 6. Er wird 8 —• 10 Fuss hoch, ist ästig undtreibt viele Sprösslinge aus der Wurzel. Auch hier findet sich diestarke Markröhre. Die gegenüberstehenden Blätter bestehen aus 7 Blätt-chen. Die eirunden Blättchen sind gestielt, an der Basis rund, feinund scharf gesägt, lang zugespitzt, auf der Unterlläche blassgiün. undauf beiden Flächen kahl. In der Nähe der Blüthen bestehen die unternPaare aus gedreiten Blättchen. Die gelblicliweissen, wohlriechendenBlüthen sind kleiner als bei dein gemeinen II. Die rothbraune Beereist auch nur halb so gross und hat einen süsslichen, angenehmen Ge-schmack. J 11 Nordamerika.

Die Beeren des Zwerghollunders färben blau. Aus dem ausge-pressten Safte derselben bereiten die Schweizer ein Muss. Die Blätterhaben einen eigenen, widrigen Geruch. Hier und da hat mau noch inden Apotheken: I'ibxdi radix, folia , fiores , baveae. Man hat Stengelund Blätter zur Vertreibung der Mäuse und des lästigen Ungeziefersmit gutem Erfolge angewandt. — Das Holz des gemeinen II- hat dieEigenschaft des Buchsbaumholzes und kann in vielen Fällen die Stelledesselben vertreten. Der Genuss der jungen Sprossen ist wegen ihrerjpurgirenden Eigenschaft nicht anzuratheii. Die Blüthen werden zu ver-schiedenen Speisen benutzt, denen sie einen angenehmen Geschmack