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CLASSIS V. SPECIES.
mittheilen. Pie Iiüithenknospen und unreifen Beeren können eingemachtund wie Kapern genossen werden. Aus den Blüthen und reifen Bee-ren bereitet man sehr wohlschmeckende Weine. Die letztem enthaltenauch einen sehr dauerhaften Farbestoff. Als Hausmittel werden die ge-trockneten Blüthen sehr häufig gebraucht; der Aufguss als Thee zumSchweisstreiben; in Milch gekocht zu erweichenden Umschlägen. Auchder Syrup aus den Beeren ist ein schweisstreibendes Mittel, nur musser in irdenen oder eisernen Gefässen bereitet werden. Der Hühner-gattung sind die Beeren ein Gift, Das Laub vertreibt Maulwürfe undKornwürmer. Jn den Apotheken hat man: Sambnci cor lex interior,folia, flores, baccnc , semina, fungns sambucinus. — Die schönenTrauben geben dem Trauben- II. ein reizendes Ansehen. Die Beerenenthalten Farbestoff. Das Holz kommt dem vorigen gleich. — DerCanadische II. gedeiht bei uns sehr gut im Freien; er lässt sich durchWurzeibrut, Stecklinge und Saamen vermehren.
Rhus, Sumach.
1365. Ri). Coriaria L. foliis pinnalis: foliolls ob-longo-ovatis obtusis mucronatis obtuse serralis supra scabrissitblus villosis, peliolo coimnuni exliinis internodiis inem-branaceo-alnto. Lumv. etc. t. 122. Blackav. 1. 486. Pall.fl. r. 1. 2. 29. Schic, t. 82. Keuneu t. 362.
Gcrber-S. 1). 7. 8. Er wird 8-—10 Fuss hoch und hat abwech-selnde Aeste, deren jüngere Zweige mit gelblichvveissen Haaren besetztsind, und die, verletzt, Milchsaft zeigen. Die abwechselnden Blättersind ungleichpaarig gefiedert. Die grünlichgelben Blüthen bilden einedichte, eirunde Traube. Die schönrothen Beeren sind behaart und ineinen filzigen Kolben zusammengedrängt. Der nicrenförmige , schwärz-liche Saame hat einen weissgrauen Nabel. Im südlichen Europa, Krain,Italien, Syrien, Palästina,
>£ 1366. Rh. typ hinu in L. foliis pimiatis, foliolislanceolatis acuminatis argule serralis subtus pilosiusculis.
Vir gini s ch er S. t). 6. 7. Er wird 15—20 Fuss hoch und wur-zelt in lockeren Boden weit umher. Er hat einen weit schnelleren Wuchsals der vorige. Die jungen Zweige sind klebrig und mit bleichrothlichenHaaren besetzt. Die abwechselnden Blätter sind ungieichpaarig gefie-dert und besteben aus 15 — 21 Blättchen. Der Blattstiel ist mit kur-zen, steifen Haaren besetzt, aber nicht geflügelt. Das Kndblättchenist langgestielt. Die grünlichgelben Blüthen bilden an der Spitze der