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CLASSIS Y. SPECIES.
stiele stehen einzeln , abwechselnd und sind abwärts gerichtet; die ander Spitze sind 3 — 4-blüthig und haben allein 3 — 4 sehr kleine Deck-blätter. Die weissgrünlichen, hängenden Blüthcn sind von der Grösseeines weissen Senfkorns. Die kahlen, eirunden Kelchblätter sind amRande häutig. Die eirunde Kapsel ist fast von der Länge des Kelchs.Die glänzenden, braunen Saamen sind sehr klein und linsenartig. InSüdeuropa, dem nördlichen Asien und Afrika.
Drypis, Knotenkraul.
1378. Dr. spiu osa L. Jac^i. li. t. 49. Schic.
t. 86.
Dorniges Kn. $. (11.) 6. 7. Die ersten Stengel sind liegend, vier-kantig, armförmig und nach oben 2-theilig. Aus diesen kommen imfolgenden Jahre neue Aeste hervor, wovon die blüthentragenden 2-thei-lig sind; die pfriemenlörmigen Blätter haben stechende Spitzen, unddie obern sind am Rande dorniggewimpert. Die Blüthenstiele sind kür-zer als die weisse Blüthe, diese hat ganz schmale Blättchen, wie dieeiner Silene, die Blumenblätter sind weisslich oder blassrosa, gespaltenund deren Platte trägt an ihrer Basis zwei Schuppen. Am Meergestadevon Fiume, in Krain auf Bergen.
B n s e 11 a, lleerblume.
1379, B. rubra L. foliis planis, pedunculis simpli-cibus. B. rubra Limit. Gaertn. 2. t. 126. 1. 8.
Rothe B. <J. ©. 7— 11. Der röthliche Stengel ist zart, ästig undklettert 5 — 6 Fuss hoch. Die ovalen, abwechselnden Blätter sind ganz-randig, fleischig und auch rölhlich. Die kleinen purpurfarbigen Blüthenbilden wiukelständige Aehren. Die schwarzen Beeren enthalten einenpurpurrothen Saft. In Ostindien.
Sie gehört ins warme Treibhaus und verlangt eine leichte Erde,aber nicht zu viel Feuchtigkeit. Man zieht sie aus Säamen im Mist-beete. Die versetzten jungen Pflänzchen müssen im Lohbeete im Schat-ten gehalten werden. Die Früchte werden zum Färben der Seide undBaumwolle benutzt.
TETRAGYNIA, styli 4.
Parnassin, Pamassie.
1380. P. palustris L. Engl. b. 82. El. D. 584.