Buch 
1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
Entstehung
Seite
530
JPEG-Download
 

530

CLASSIS V. SPECIES.

mit vielblüthigen, später zurückgebogenen Blüthenknäueln. Die Blumeist ziemlich gross und lebhaft lila. Die Blätter liegen flach acf derErde ausgebreitet, sind gross, und umgekehrt eirund, kurz zugespitzt.Taurien , Podolien , Ungarn.

-)><- 1389. Sl. Coriaria Pall, scapo pamculato di-vergeuli - lauiosissimo, foliisijue obovalo-spatulatis obtusissubfus tnucronalis pubescenlibus, pilis fasriculalo-stellatis. spi-culis laxifloris , rnlyce siiaiato-5-denlalo , obtuso. Pichu. pl.crit. 111. fig. 464. St. latifolia Smith in A. S. L. 1.

B rei tb lä t ter i g c St. ZJ.. 7. 8. Sie nähert sich auch der Meer-strands- St.; aber die Blätter sind länger (einen halben Kuss)und breiter; die sehr ausgebreiteten Aeste sind fadenförmig ;die untern sind unfruchtbar. Der eigene Bau der Haare, welcheden Schaft und die Blätter bedecken , unterscheidet sie von allen übri-gen. Die azurblauen Blüthen stehen an den gekrümmten Spitzen derZweige in einseitswendigen Rispen und gemeiniglich gepaart; sie sindin die Deckblätter gehüllt. Der Rand des Kelchs ist etwas erweitert.Am Don bei Asoph, in Taurien.

1390. St. oleaefolia Pourb, srapi paniculatispiculis densis ramosis, ramls angulato-alalis, foliis lanceolatismucronalo-cuspidatis. Scor. delic. t. 10.

Lanzettblätterige St. 2J. 8. 9. Die hin- und hergebogenenAeste sind fast nackt und zweitheilig. Auf felsigen Meergestade; Un-garn , Italien, Spanien.

1391. St. tatarica L. scapo ramoso divaricalo,ramis triejuetris, Horibns dislaniibus, i'oliis lanceolato -obo-vatis mucronatis. Gmel. Sib. 2. t. 92.

Tatarische St. £. 6. Die abwechselnden Blüthen sind rosenroth,die Kelche sind weiss und enthalten blaue Antheren. In der Tatarei,Dalmatien (St. incana P etter.) Insel Pago, Siebenbürgen.

Die Wurzel von der Meerstrands-St. enthält Gerbestolf; die Rus-sen bedienen sich derselben unter dem Namen: Kermek, zur Bereitungdes Juften. Auch sie war ehedem gebräuchlich: Belten rührt radix. —Sie lieben alle einen leichten Boden, der etwas feucht ist, und manvermehrt sie durch Saamen und Wurzeltheilung*).

*) Mehrere Arten vgl. in der Fl. germ. p. 190 — 191. u. Abbil-dungen der meisten europ. u. Orient. Arten in den Plant, crit. —