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CLASSIS V. SPECIES.
mit vielblüthigen, später zurückgebogenen Blüthenknäueln. Die Blumeist ziemlich gross und lebhaft lila. Die Blätter liegen flach acf derErde ausgebreitet, sind gross, und umgekehrt eirund, kurz zugespitzt.Taurien , Podolien , Ungarn.
-)><- 1389. Sl. Coriaria Pall, scapo pamculato di-vergeuli - lauiosissimo, foliisijue obovalo-spatulatis obtusissubfus tnucronalis pubescenlibus, pilis fasriculalo-stellatis. spi-culis laxifloris , rnlyce siiaiato-5-denlalo , obtuso. Pichu. pl.crit. 111. fig. 464. St. latifolia Smith in A. S. L. 1.
B rei tb lä t ter i g c St. ZJ.. 7. 8. Sie nähert sich auch der Meer-strands- St.; aber die Blätter sind länger (einen halben Kuss)und breiter; die sehr ausgebreiteten Aeste sind fadenförmig ;die untern sind unfruchtbar. Der eigene Bau der Haare, welcheden Schaft und die Blätter bedecken , unterscheidet sie von allen übri-gen. Die azurblauen Blüthen stehen an den gekrümmten Spitzen derZweige in einseitswendigen Rispen und gemeiniglich gepaart; sie sindin die Deckblätter gehüllt. Der Rand des Kelchs ist etwas erweitert.Am Don bei Asoph, in Taurien.
1390. St. oleaefolia Pourb, srapi paniculatispiculis densis ramosis, ramls angulato-alalis, foliis lanceolatismucronalo-cuspidatis. Scor. delic. t. 10.
Lanzettblätterige St. 2J. 8. 9. Die hin- und hergebogenenAeste sind fast nackt und zweitheilig. Auf felsigen Meergestade; Un-garn , Italien, Spanien.
1391. St. tatarica L. scapo ramoso divaricalo,ramis triejuetris, Horibns dislaniibus, i'oliis lanceolato -obo-vatis mucronatis. Gmel. Sib. 2. t. 92.
Tatarische St. £. 6. Die abwechselnden Blüthen sind rosenroth,die Kelche sind weiss und enthalten blaue Antheren. In der Tatarei,Dalmatien (St. incana P etter.) Insel Pago, Siebenbürgen.
Die Wurzel von der Meerstrands-St. enthält Gerbestolf; die Rus-sen bedienen sich derselben unter dem Namen: Kermek, zur Bereitungdes Juften. Auch sie war ehedem gebräuchlich: Belten rührt radix. —Sie lieben alle einen leichten Boden, der etwas feucht ist, und manvermehrt sie durch Saamen und Wurzeltheilung*).
*) Mehrere Arten vgl. in der Fl. germ. p. 190 — 191. u. Abbil-dungen der meisten europ. u. Orient. Arten in den Plant, crit. —