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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

Mittler S. ZJ. 7. 8. Er unterscheidet sich von dem vorigen: durcheirunde Blätter; durch aufsteigende Schäfte, die kaum länger als dieBlätter; durch stets einfache Trauben; durch einen undeutlich 3-kanti-gen Fruchtknoten; durch zusammengeneigte, ausgerandete Narben;und durch verkehrt eirunde, warzige Saarnen ohne Saamenkrone. Aufsumpfigen Moorboden; ebendaselbst.

.1413. D. longifolia L. scapis ereclls, folüs oblongo-lanceolalis. Dkew. et Hayne 1. t. 3. El. D. 1093. D.angl-ica Sm. Eugl. B. 869. Hayne Arzngw. 111. 29.

L angbl ät t eriger S. Zf. 7. 8. Die faserige Wurzel treibt liegende,an der Spitze abgerundete Blätter, die sich in einen langen Stiel ver-schmalern; sie sind, wie an den beiden vorhergehenden, mit gestieltenDrüsen besetzt und bilden einen Kreis um die einfachen Schäfte, dieweit länger als die Blätter sind. Die einseitswendigen Blüthen bildeneine einfache Traube. Kelch, Krone und Staubgefässe sind wie beiden vorhergehenden. Der Fruchtknoten ist fast rund, undeutlich 3-kan-tig. Die 3 Griffel sind tief gespalten, aufsteigend und an der Spitzezusammengeneigt. Es finden sich 6 keulenförmige Narben. Die ein-fächerigen Kapseln sind länglich, 4- 5-klappig und öffnen sich an derSpitze. Die Saarnen haben eine häutige Saamendecke, die netzförmig-geadert ist. Ebendaselbst.

1414. D. ohovctta M. K. roUmcIifolio ~ longifolia: fo-liis obovatis, scapis ereclis l'olia ter longis, stigmalibus obova-fis emarginatis. D- neglecta Lehm.

Ve rkehr t ei ru n d - blä t tri g e r S. Blätter schmaler als an D. ro-timdifolia , spatelförmig, kürzer und breiter als an I). longifolia , weitgrösser als an D. inlermedia , Schaft aufrecht, höher. Baiern, aufdem Vorderjoch bei Hindelang: Zucc.

Die Blätter dieser Gewächse, welche eine mehr oder weniger ver-tiefte Oberfläche haben, besitzen die merkwürdige Eigenschaft, dasssie sich vermöge ihrer Reizbarkeit mit den Seitenrändern Zusammen-legen und kleine Insekten mit ihren gestielten Drüsen festhalten undtödten. — Die Blüthen öffnen sich um 9 und schliessen sich um 12

Uhr. _ Diese Gewächse haben einen säuerlichen scharfen Geschmack;

man bringt damit die Milch zum Gerinnen. Sie deuten auf Torf. Ehe-dem führte man: Iioris solis seu llorellae horba.

Grass ula, Dickblatt. ^

>*' 1415. Cr. coccinea L. l'mlescens, l'oliis oyatis