ORDO I.
567
ribus planls, uiubella hemispliaerica, corolla patente stami-nibns subulatis lougiore, bulbo simplici. Gou. ill. t. 16. Red.lil. 102. A. magicum B. Mag. 1148. A. multibulbosumJacq. a. 1. t. 10. Kerner t, 44.
Schwarzer L. 5 — 7. Die zollbreiten, gestreiften Wurzelblätterstehen zu vier und sind den Narcissenblättern ähnlich. Die 2—3-blätterigeScheide ist kürzer als der Schirm und steht an der Spitze eines 2 Fusshohen Stengels. Die Blüthen sind von der Grösse des A. scnescens,ganz blassgelb und die eirunden Blätter haben einen dunklern Kiel. DieStaubfaden sind an der Basis verwachsen. Der Fruchtknoten ist braun.Um Wien, Südeuropa.
1468. A. ursinum L. scapo mido seimcylinclvico, fo-liis lanceolalis petiolads, umbella fastigiata. Red. lil. 303.Engl. b. 122. Fl. D. 757. Kern. t. 197. Sturm. D. El. 41.Plenk t. 260. Op/uoscorodon ursinum W A i, l r .
Bären - L. 1\. 5. 6. Die weisse Zwiebel ist abwärts faserig undtreibt einen aufrechten und oft fussliohen Stengel. Die Blätter sindeirundlanzettförmig oder auch bloss lanzettförmig, ganzrandig und grau-grün ; sie haben Aebnlichkeit mit denen der Maiblume. Die kurzeScheide ist gespalten und umfasst 10 — 14 Blüthen, die lanzett-förmige, flache und schneeweisse Blättchen haben: die äussern sindhöckerig. Die Staubfäden sind einfach; die runden schwarz und run-zelig, einer von beiden bleibt in jedem Fach gewöhnlich unentwickelt.In schattigen Wäldern fast in ganz Deutschland.
1469. A. Victorialis L. caule plaDifolio umbelli-fero, uinbella rotundala, stamimbus lanceolalis coroila longio-ribus, foliis ellipticis. B. Mag. 1222. Jaco. a. t. 216.Blaknv. t. 544. Plenk t. 261. Red. lil. 256- HanneAr zg. VI. 5. A. plantagineum Lam.
Netz wurzelig er L. Zf. 6 — 8. Die längliche Wurzel bestehtaus mehreren parallelen Zwiebelchen, die in netzartige Häute einge-schlossen sind. Der aufrechte Stengel wird 1 bis 1J Fuss hoch undhat unter allen Laucharten die breitesten Blätter, die oft mit schwar-zen Flecken bezeichnet sind; sie sind umfassend und ganzrandig. Diekurze breite Scheide ist einblätterig und enthält griinlichweisse, gestielteBlüthen mit Staubfäden, die an der Basis verbunden sind. Die rundenSaamen sind schwarz und runzelig. Auf bewachsenen Alpen; Oestreich,Baiern, Salzburg, Schwaben.