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CLASSIS VT. SPECIES.
Die angeführten Laucharten kommen alle im freien Lande fort;sie verlangen eine lockere, nahrhafte, etwas warme Erde. Mai ver-pflanzt sie nur, wenn man sie vermehren will. Die, welche zu Küchen-gewächsen benutzt werden, fordern eine sorgfältige Pflege. Die leidenersten Arten und die gemeine Zwiebel säet man jährlich auf einer gu-ten und warmen Boden, und begiesst sie in der Jugend oft. Die übri-gen vermehren sich durch ihre Zwiebeln. — Der mannichfaltige Ge-brauch, den man von den mehrsten Laucharten in der Küche nacht,ist bekannt genug. — Ausser dem, dass der Knoblauch von vielenVölkern als eine Leckerspeise genossen wird, dient der Saft zum Kit-ten des Porzellans und des Glases. — Der Bären- L. wird von denBewohnern des Caucasus roh und gekocht als Leckerspeise genossen.Officinell waren und sind zum Theil noch, von Allium Porrum: Portisemina ; von A. Pictorialis: Victorialis longae radix; von A. sativum:Allii radix; und von A. Cepa: Cepac radix.
Aus Mangel an Raum mussten hier viele Arten wegbleiben, welchein der Flora germanica von p. 110 — 115 zu finden sind.
Liliuin, Lilie.
1470. L. candidum L. foliis lanceolatis sparsis basiattenualis, perianthiis cainpanulalis intus glabris. Cuht.Mag. t. 278. Knorr t. 1. Kehn. t. 319. Hayne Arzngvv.VIII. 26.
Weisse L. Zf. 7. Aus der weissen, schuppigen Zwiebel kommt einBlätterbündel hervor und zwischen diesem ein 2 — 3 Fuss hoher Sten-gel, auf dessen Spitze sich ein langer Büschel grosser, aufrechter, schnee-weisser Blüthen bildet, die einen vortrefflichen Geruch verbreiten. DieBlätter sterben oft schon vor der Blüthe ab; es erscheinen aber imHerbst neue Wurzelblätter, die den Winter ausdauern. Man hat Spiel-arten: mit rothgestreiften Kronenblättern; mit purpurrothgestreiften —;mit karmoisinrothgestreiften —; und mit gefüllten Blüthen. In Palästina,Syrien, Cadix, Schweiz.
1471. L. bulbiferuin L. foliis sparsis oblongo-lan-eeolatis, perianthiis cainpanulatis erectis, intus lacero-scabris.Jacq. a. t. 226. Bot. Mag. 36. Gaektn. t. 83. f. 4. Kehn.t. 96. Sr.Hii. t. 91.
Feuer - L. 2J. 6. 7. Die weisse schuppige Zwiebel treibt einen auf-rechten, einfachen Stengel, der 1J bis 2 Fuss hoch wird und kantig-gestreift ist. Die obersten Blätter sind ungestielt und in ihren Win-keln findet 6ich oft eine kleine grüne Zwiebel. Die gestielten Blüthen