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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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divaricata. Roxb. Corom. 1. t. 79. Rheed. malab. 1.t. 16. Arundo Bambos. Lixn.

Gemeiner B. tj. Er ist immergrün und hat einen 40 — 50 Fusshohen Stamm, der an 2 Fuss dick wird; in der Jugend enthält er einhohles Mark; äusseftich ist er gegliedert-ästig und an jedem Gliede mitBlättern und steifen Stacheln besetzt; inwendig finden sich an den Kno-ten Scheidewände. Die eirund-lanzettförmigen Blätter sind spitzig undstehen mit der Basis in einer Scheide. Die vielblüthigen Kelche sindungestielt und enthalten zweireihige Blüthen. In beiden Indien. Blühtäusserst selten, selbst im Vaterlande.

Die starken Röhren des Stammes werden unter den Scheidewändenquer durchschnitten und dienen zu Gefässen. In der Jugend quillt anden Knoten ein süsser Saft hervor, der, erhärtet, sorgfältig gesammeltund Bambuszucker ( Tabakir') genannt wird; man schätzt ihn demGolde gleich. Die Wurzelsprossen macht man mit Essig und Gewür-zen nebst andern Früchten ein und erhält so den Achiar, ein sehr kost-bares Confect, das zur Magenstärkung genossen wird. Die Blätter ge-ben Matten und anderes Flechtwerk und werden zum Packen des Theesgebraucht. Die Barobosstöcke sind die Wurzeltriebe einer andern Art.

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Calla, Schlangenkraut.

1589. C. palustris L. foliis cordatis, spatha plana,spadice undique hermaphrodito. Fl. D. 42. Schk. t. 278.Sturm. 1. 5.

Gemeines Schl. 2J.. 6 — 8. Die kriechende, dicke Wurzel ist fa-serig ; sie treibt kriechende, kahle, an den Gliedern wurzelnde Stengel.Die langgestielten, abwechselnden Blätter sind ganzrandig, kahl, ge-streift und endigen sich in kurze Spitzen. Die dicken Stiele sind ander Basis breiter, häutig und umfassen den Stengel scheidenartig; die-ser ist handhoch, kahl und dick. Die zugespitzte kahle Blüthenscheideist flach, äusserlich grün, an der innern Seite schön weiss und amGrunde umfassend. Der Blüthenkolben ist walzenförmig, stumpf undgestielt. Die scharlachrothen Beeren sind ungestielt. In der Flor. Dan.sind Staubfäden abgebildet, wie sie sich in der Natur nicht finden. InSümpfen, Gräben; Schwaben, Pfalz, Sachsen, Barby, Halle, Berlin,Bremen, Oldenburg, Holstein u. s. w.

Wurzel und Saamen sind ätzend und schädlich. Aus der getrock-neten Wurzel hat man in Schweden Brot bereitet.