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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS VI. SPECIES.

Richardia, Richardie.

1590. R. aethiopica Knth. foliis sagiltato-corda-tis, spatlia cucullata, spadice superne xnasculo. Calla aethio-pica L. Lederm. rnicrosc. Erg. t. 18. f. 19. Gaert. 2.t. 84. f. 2. Bot. Mag. 832. Zantedeschia aethiopicaSrn.

Aethi o pis c he Rieh. 2J. 2 — 4. Die knollige Wurzel ist fleischig,mit einer braunen Haut bedeckt und treibt lange Fasern. Die glänzendgrünen Blätter stehen auf dicken, fusslangen Stielen, die sich am Grundeumfassen. Zwischen ihnen erhebt sich ein dicker, 2^3 Fnss hoherSchaft, der eine reinweisse Blüthenscheide, in Form einer offenen Düte,trägt, die einen gelben, walzenförmigen Blüthenkolben umgiebt, derdes Nachts einen sehr angenehmen Geruch verbreitet. An diesem sitzendie weiblichen und Zwitterblüthen unterhalb der männlichen. Die rund-lichen, zusammengedrückten Beeren sind fleischig. Auf dem Kap.

Sie wird wegen ihrer Schönheit häufig gezogen. Im Sommer stelltman sie ins Freie, im Winter verlangt sie 1 — 5° Reaum. Wärme. Mansetzt sie in lehmige Mistbeeterde, die mit etwas Sand vermischt wird.Im Frühjahr und Sommer giebt man ihr viel Feuchtigkeit, aber im Win-ter wenig. Sie vermehrt sich stark durch Nebenschösslinge, dfjlmannach der Blüthe abnimmt und versetzt. Im Sommer frei in Bassins.

DIGYNIA, styli 2.

Oryza, Reiss.

1591. Or, sativa L. Gatesb. car. 1. t. 14. Gaertn.2. t. 80. f. 5. Lam. ill. 2. 67.

Gemeiner R. ©. 7. Der ziemlich starke Halm ist gestreift, geglie-dert und wird an 3 — 4 Fuss hoch. Die fleischigen Blätter sind schilf-artig. Die oft purpurfarbige Rispe enthält langbegrannte Spelzen. Ervariirt: mit unbegrannten Spelzen, und mit klebrigen Saamen. Uebri-gens ändert er sehr in der Gestalt der Saamen ab. Wird auf über-schwemmten Plätzen in Indien und hier und da in Südeuropa angebaut.

In beiden Indien dient er allgemein zur Speise und in Europa wirder auf mannichfaltige Weise bereitet genossen. Mit Palmwein und Sy-rup giebt er dem Arak. In den Apotheken führt man: Orysac semina.— Er gehört ins warme Treibhaus und will fast immer im Wasserstehen.