702
CLASSIS X. SPECIES.
tae hortcnsis herbei, semina. Wegen ihrer Wirksamkeit nimmt man sieauch zum Kräuterwein. — Eine merkwürdige Erscheinung zeigt sichwährend der Befruchtung; es heben sicli nämlich die Staubgefässe nacheiner bestimmten Ordnung, eins nach dem andern, aus ihrer horizonta-len Lage empor, richten sich fast senkrecht über der Narbe in die Höhe,und bestäuben sie mit ihrem Staube; dann begeben sie sich wieder ineben der Ordnung in ihre vorige Lage zurück. Man vermehrt sie durchSaamen und Wurzeltheilung. Es giebt eine Abänderung mit gelbge-fleckten Blättern.
Swieteuia, Mahagoni .
1772. Sw. Mahagoni L. foliis piunatis subqua-drijugis, foliolis ovato-lanceolatis basi aequalibus, pameulisaxillaribus. Cav. tliss. 7. t. 209. Hatxe Arzsug. 1.1. 19.
G emeiner M. 2J.. 12. Dieser aufrechte Baum wird sehr dick undhoch, seine zahlreichen Aeste verbreiten sich weit. Die abwechselndenBlätter haben gestielte Blättchen, die etwas sichelförmig und ganzran-dig sind. Die Blüthen bilden nackte, blattachselständige Rispen; diehinfällige Blüthendeeke hat stumpfe Abschnitte; die Kronblätter sindverkehrt-eirund, stumpf und vertieft. Das bauchige Honiggefäss ist ander Mündung 10-zähnig, unter diesen Zähnen stehen innerhalb des Ho-niggefässes die sehr kurzen Staubfäden. Die kopfförmige Narbe ist nie-dergedrückt und flach. Die eiförmige Fruchthülle springt an der Basisauf. Auf Felsen; auf Cuba: Jamaika und Hispaniola.
% 1773. Sw. febrifuga Roxb. foliis pinnalis sub-quadrijugis, foliolis elliptico-subrotundis emarginatis basi in-aequalibus, paniculis tenninalibus dilfusis. Roxb. pl. corom.1. t. 17. Haxne Arzng. 1. t. 20.
Fiberrinden-M. 1J. Er blüht zur Regenzeit. Der aufrechte,dicke Baum wird ziemlich hoch. Die abwechselnden Blätter enthaltenkurzgestielte, ganzrandige Blättchen. Die Blätter in der Nähe der Biü-then sind weit kleiner, grösstentheils 2-paarig. Die geruchlosen Blüthenbilden weitschweifige Rispen; die Blüthenstielchen haben an der Basisspitzige Deckblättchen. Die 5 Blättchen des Kelchs sind eirund undfallen leicht ab. Die Kronenblätter sind verkehrt-eirund; stumpf undvertieft. Das Honiggefäss des vorigen. Die schildförmige, 5-kantigeNarbe verschüesst das Honiggefäss. Die verkehrt-eiförmige Kapsel springtan der Spitze auf. Auf Bergen in Ostindien.
Der gemeine M. wächst sehr schnell und zu einer Stärke, dass 6