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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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cuuibentibus, foliis integerrixnis. Arbutus upa ursi L. Fl.D. 33. Schk. t. 118. Stcjrm. t. 13. G. W. Hayuje 57.ArzngW. IV. 20. Arclostaphylos uva ursi Sm.

Gemeine B. Z{. 5. 6. Ein kleiner, immergrüner Strauch, dessen 2bis 2-1 Fuss lange Zweige gestreckt liegen. Die verkehrteirunden Blättersind kurzgestielt und netzförmig geadert. Die weissröthlichen Blüthenstehen in Trauben an der Spitze der Zweige; ihre rothen Stiele habenlanzettförmige, gefärbte Deckblätter. Die rothe Beere trägt die bleiben-den Griffel; sie schmeckt fade und enthält 5 Saamen. Auf Heidebo-den, in Nadelwäldern; Ostr. Salzb. Schwab. Bai. Frank. Hessen, Han-nover, Holstein, Pommern, Oberlausitz, Dresden, Schlesien und in denAlpen.

1804. A. alp i na Sfr. caulibus procumbenlibus, fo-llis rugosis serratis. Arbul. alp. L. Fl. D. 73. Sv. Bot.t. 478. G. W. Havne t. 58.

Alpen - B. 21. 5. Dieser ästige Strauch ist auf den Boden hinge-streckt ; seine Rinde blättert sich ab. Die verkehrteirunden Blätter sindspitzig, kurzgestielt und am Rande mit einzelnen Haaren bewimpert;ihre Oberfläche ist dunkelgrün mit netzförmigen Adern, die auf der Un-terfläche hervorstehen und röthlich sind; daher runzelig. Die weissen,oder ganz blassrothen Blüthen bilden Endtrauben; ihre fleischfarbenenStiele sind kurz und haben hohle, bewimperte Deckblätter. Die kugel-runde, blauschwarze Beere ist genabelt, hat ein weisses, säuerlichsüssesFleisch mit 5 Saamenkernen. Auf Alpen; Oestr. Tyrol, Norden.

Die ersterePflanze ist ein sehr nützliches Gewächs; es enthält in allenseinen Theilen Gerbestoff und man benutzt es vorzüglich zur Bereitungdes Corduans. Die Blätter rühmt man als schweiss- und harntreibend.In Schweden bedient man sich ihrer und der Zweige zur Färberei;mit Vitriol färben sie schwarz, mit Alaun braun. Ausser dem Gebrauchder Blätter zum Thee mischen ihn die Engländer auch unter den Ta-bak, dem sie einen angenehmem Geruch und Geschmack mittheilen undihn gesunder machen. Die Beeren sind fade von Geschmack; aber mitWasser gekocht geben sie einen guten Syrup. In den Apotheken führtman : Vvae ursi folia.

V a c c i n i u m , Heidelbeere.fl. Foliis deciduis , S. annolinis.

1805. V. Myrlillus L peduuculis unifioris, foliis