Buch 
1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
Entstehung
Seite
716
JPEG-Download
 

716

CLASSIS X.

SPECIES,

serratis ovatis, caule angulato. Engl. b. 456. Ei. D. 974.Schic, t. 107. a. Gaertn, 1. t. 28. f. 7. G. W. HayneCI. Arzngw. II. 7.

Gemeine H. 2|. 5. 6. Dieser kleine Strauch wird fusshoch und hö-her; er bedeckt oft ganze Strecken, wo er kiesiges Erdreich findet.Die alten Zweige sind rund und rothgrau; die jungem grün und ge-wunden 4-kantig. Die abwechselnden Elätter sind kurzgestielt und ohneNebenblätter; die Sägezähne der Blätter sind mit weisslichen, gestieltenDrüsen besetzt; die Unterfläche ist erhaben geadert und blassgrün; siewerden vor dem Abfallen roth. Die blattwinkelständigen Blüthen sindübergeneigt und röthlichweiss. Die saftige Beere ist bläulichschwarzund schmeckt weinsäuerlich. Sie variirt mit weisser Frucht; mit 4-spaltigen Kronen und Kelchen und mit 8 Staubfäden. In ganz Deutsch-land.

1806. V. uliginosum L. pedunculis unifloris, fo-liis lanceolatis oboyatisque integerrimis, raniis teretibus.Engl. b. 581. Fl. D. 231. G. W. Hayse 42.

Rausch beere. 2J. 4. 5. Sie unterscheidet sich von der vorigen: durcheinen meist hohem Stengel, der braun oder aschgrau ist; durch ver-kehrteirunde, stumpfe Blätter, die an der Spitze gewöhnlich ausgeran-det, dabei ganzrandig und graulichgrün sind; durch gehäuftem, blässereBlüthen; durch hellere, grössere, mit dem Kelch besetzte Beeren. Nurin der Jugend sind die Blätter an der Basis fein bewimpert. Die nie-ren- und halbmondförmigen Kerne sind olivengrün. Sie variirt in Rück-sicht der Staubgefässe, des Kelchs und der Krone gleich der vorigen.Auf sumpfigem Torfboden; Oestreich, Baden, Oberpfalz, Gött. Oldenb.Holstein, Sachsen.

b. Foliis sempervirentibus.

1807. V. Vitis Idaea L. raceinis terminalibus nu-tanlibus, foliis obovatis revolulis denticulatis subtus puncta-tis. Engl. b. 598. Fl. D. 40. G. W. Hayjxe 43. Arzngw.IV. 19.

Breuselbeere. 1\. 5 — 9. Dieser schöne Strauch wird band-, jafusshoch und höher; er überzieht auch ganze :Strecken und steht nochdichter als die gemeine Heidelbeere. Seine Zweige sind rund, graubraunund weissbehaart. Die abwechselnden Blätter sind kurz gestielt, amGrunde etwas schief, an der Spitze leicht ausgerandet mit leicht her-vortretender Mittelrippe; die Oberfläche glänzend hellgrün mit vertief-