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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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ten, unten mit erhöhten Adern. Die einblüthigen Stiele sind kurz, anihrer Basis mit einem kleinen bewimperten Deckblatte versehen. Dieweisscn Kelehabschnitte sind röthlicli angelaufen. Die Krone ist weissoder blassrosenroth. Die weissen Staubladen sind dick und behaart;die Staubbeutel unbegrannt und orangefarbig. Die fleischig n dunkel-rothen Beeren sind etwas mehlig und angenehm bitterlich-sauer. Sievariirt gleich den beiden vorhergehenden. In trockenen, sandigen Wäl-dern fast in ganz Deutschland.

Die erste Art enthält, die Wurzel ausgenommen, viel Gerbestoff;die Blätter nähren zahme und wilde Thiere; die iüngern, vorsichtig ander Luft getrocknet, geben einen guten Thee. Das Abpflücken der Bee-ren nährt in Waldgegenden im Sommer viele Menschen; man geniesstsie roh, mit Milch und auf vielerlei Art zubereitet; man trocknet sie,färbt Wein damit, und bereitet einen guten Wein daraus; man erhälteinen wohlschmeckenden Branntwein, einen scharfen und gesunden Essigdavon. Die daraus erhaltenen Farben sind zur Färbung des Papiers amtauglichsten. In den Apotheken kennt man: Myriilli baccae. — Die2te Art wird in Italien zum Gerben benutzt. Der Genuss der Beerenin Menge verursacht Betäubung. — Auch die 3te Art enthält, die Wur-zel ausgenommen, Gerbestoff. Die jungen, im Schatten getrocknetenBlätter geben einen guten Brustthee. Die Beeren werden roh, aber auchmit Zucker und Essig eingemacht genossen; der ausgepresste Saft wirdunvermischt dem Punsch zugesetzt, mit Wasser giebt er ein angenehmesGetränk. Man bereitet auch einen Wein, Essig und Branntwein dar-aus. In den Apotheken kennt man: Jitis ldaeac baccae. Die beidenletzten lassen sich allenfalls noch verpflanzen. Nach vielen Versuchenhat man gefunden, dass man bei der letzten Art alles Moos aufs sorg-fältigste ablesen muss, wenn man sie mit Erfolg verpflanzen will. Da-bei braucht man sie eben nicht sehr feucht zu halten, wenn sie nur imSchatten stehen.

Styrax, Slorax.

a. Styrax: antherae biloculares latej-alv-erectae, dmpa tri-

valp in :

1808. St. officinalis L. foliis oyatis subtus yillo-sis, racemis simpiicibus Polio brevioribus. Cat. tliss. 6-t. 188. f. 2. Lam. ill. t. 369. Gaektn. 1. t. 56. Plenk.341. Hayxe Aizng. XI. 23.

Aechter St. X). 7. Dieser ästige Strauch ist buschig; seine Zweigesind rund und gelbbraun; die jungem weisslich; seine Blätter gestielt