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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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757
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ORDO III. 757

kahl und keulenförmig. An den Abhängen der Alpen; Steyerm. Kärn-then, Tyrol. ,

1931. S. rupestris L. caule diehotomo, floribuserectis, petalis emarginatis, calycibus teretibus, foliis lanceo-latis. Sturm VI. 22. S. Kaulfussil Sur. Alsine alpinaglabra Fl. D. t. 4.

Felsen - S. $. 7. 8. Die ästige Wurzel treibt mehrere aufrechte,kahle Stengel; sie sind gegliedert, graugrün und werden handhoch undhöher. Die Wurzel- und untersten Stengelblätter sind mehr keil- alslanzettförmig; weiter hinauf sind sie ungestielt, entgegengesetzt undsämmtlich graugrün. Die ungleiche», einblilthigen Stiele stehen an derSpitze des Stengels und der Aeste. Der eirund-glockenförmige Kelchist gestreift; seine eirunden Zähne sind an der Spitze vertrocknet. Diekleine schneeweisse Krone hat verkehrt-herzförmige Platten mit geradenNägeln, die gelblichgrün und von der Länge des Kelchs sind. AmSchlunde finden sich sehr kurze, spitzige Zähne. Die verkehrt-kegel-förmige Kapsel enthält mit hakenförmigen Dorsten versehene Saamen.Auf hohen Bergen; Oestr. Baiern, Tübingen, Badenweiler, auf demBelchen und Blauen.

1932. *) S. alpestris L. petalis quadridentatis, caulediehotomo, capsulis ovato - oblongis, foliis iineari - lanceo-latis glabris erectis, pedunculis viscidis. Jaco. a. t. 96.Lychnis alpestris Linn. S. viscida Srn.

Alpen - S. 2J. 6 — 8. Die glatten, aufrechten Stengel werden span-nehoch, Die Blätter sind auch glatt. Die Blüthen bilden eine gabel-ästige. Rispe. Der glatte Kelch hat stumpfe Zähne. Die 4-spaltige,weisse Krone ist von der Länge des Kelchs. Die Kapsel ist länger alsdieser. Auf Alpen; Oestreich.

1933. S. quadrifida L. petalis, quadridentatis(3- 4-lobis), caule diehotomo, foliis -linearibus recurvis.Jaco. a. t. 120. Lychnis qnadi-identata Roth, Lychnisquadri/ida Scop. P. quadridentata Pers.

*) Diese und die folgende Art zeichnen sich durch sonderbareflachgedrückte, mit einer Art von Spreublättchen strahlig gewimperteSaamen aus, weshalb ich aus ihnen und noch zwei dazu gehörigen Ar-ten in der Fl. germanica die sehr natürliche Gruppe: Heliosperma ge-bildet habe, vgl. daselbst p. 817.