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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS X. SPECIES,

Vier zahnige 8. y. 7. 8. Der aufrechte, z weitheilig-ästige Sten-gel findet sich bald einzeln, bald sind mehrere bei einander; bald ein-,bald mehrblfithig; bald sind die Kronenblätter ganz zart gezähnt unddie Seitenzähnchen kürzer, bald nur ausgerandet. Die weissen, gestiel-ten Blüthen stehen an der Spitze. Es finden sich 4, auch 5 Griffel,selten 3. Die kahlen Blätter sind stumpf und weitläufig am Rande be-wimpert. Die Kapsel ist eirund. Auf Alpen, in hohen Wäldern; Oest-reich, Baiern, Salzburg.

1934, S. chlorantha Ehrh. petalis linearibus bi-fidis, floribus lateralibus secundis cernuis, l'oliis radicalibusxnargine scabris. Cucubalus chloranthus Willd. prod. be-

rol. 1. 5. f. 9.

Grüne S. y. 6. 7. Die gestielten Wurzelblätter sind kahl und läng-lich, spitzig und ganzrandig. Der kahle Schaft ist fast rund; er wirdfusshoch und drüber. Seine Gelenke werden von 2 entgegengesetzten,borstenförmigen Blättern scheidenförmig umschlossen; die Scheiden sindan der Spitze brandschwarz. Die ein und 2-blüthigen Stiele bildenRispen und stehen nach der Blüthe wieder aufrecht. Der walzenför-mige Kelch hat spitzige Abschnitte und ist aufgeblasen. Die schmutzig-grünen Kronblätter sind so lang wie die Staubfäden; die Griffel sindlänger als die Krone. Der Fruchtknoten ist gestielt. Die 3-fächerigeKapsel wird vom Kelch eingeschlossen. Auf hohen bewachsenen Stel-len; Mark Brandenburg, Voigtland, Oestreich, Ungarn.

1935. S. catholica Axt. perennis, stricta, vis-cosa , subfastigiato-pauiculata, ramis mullifloris, foliis spa-tulatis lanceolatisque. Renn. pl. crit. IV. 477. Jacq. hört,vindob. t. 59. Cucub. glutinosus Retz. S. glutinosaPers.

Leimige y. 5. 6. Einen, bis zwei Fuss hoch, hellgrün, die Blumengrünlichweiss. Sicilien, Dalmatien.

1936. Otites Sm. floribus paniculatis dioicis, caly-cibus nervosis, petalis linearibus indivisis nudis. Cucuba-lus Otites Linn. Engl, b, 85. Fl. D. 518. Lychnis Oti-tes Soor.

Ohrlöffel-S. y. 57. Die spindelförmige Wurzel treibt ge-wöhnlich mehrere aufrechte Stengel, die 1 Fuss hoch und höher wer-den ; sie sind behaart und schmierig. Die Wurzelblätter sind verkehrt-