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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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lanzettförmig, gestielt, stumpf und bilden rosenförmige Büschel; dieentgegengesetzten Stengelblätter sind verwachsen, stumpf und linien-förmig; sämmtlich ganzrandig und dicht mit kurzen Haaren besetzt.Die kleinen, gestielten Blüthchen sind grüngelblich, mit Deckblätternversehen und meist getrennten Geschlechts, doch giebt es auch Indivi-duen mit Zwittern: die männlichen Blüthen sind etwas grösser, habeneinen röthlichen Kelch; die weiblichen einen grüngestreiften. Auf rau-hen und bewachsenen Anhöhen; Oestreich, Baiern, Pfalz, Wetterau,Schwaben, Würzburg, Sachsen, Thüringen, Berlin, Barby, Meck-lenburg.

1937. S. yiscosa Pers. racemo verticillato: pedun-culis opposilis inultifloris ereclis, foliis lanceolatis undulalissessilibus hirsutis. H. viscosa Pers. Cucubalus viscosusTournef. cor. 24. itin. 2. t. 361.

Klebrige S. $. 5.6. Die ganze Pflanze ist schmierig. Der auf-rechte , einfache Stengel ist steif und wird 1 3 Fuss hoch. DieWurzelblätter verlaufen sich in Stiele; die des Stengels stehen einanderentgegen und umfassen ihn; sie sind breiter als die der Wurzel undsämmtlich an der Basis zurückgeschlagen. Der Kelch ist rührig undnicht aufgeblasen. Die weisse Biüthe duftet des Nachts angenehm; siehat stumpfe und tiefe Abschnitte. Am Schlunde findet sich nur eineSpur von einem Kranze. Auf trockenen Wiesen an der ungarischenGrenze in Oestreich.

1938. S. sper gulif olia M. B. petalis bifidis, ca-lycibus ovato-oblongis: angulis glanduloso-hirtis, ramisbrachialis subtrifloris, foliis linearibus reflexis hirtis: fasci-culo axillari. Cuc. spergulifolius Dsf. coroll. t. 55. S. poly-phylla M. B. vol. I. et Bmg. von L.

Vielblätterige S. 2J. Diese ästige Pflanze verbreitet sich weitund ist von borstigen Haaren ganz rauh und grau. Die verlängertenStengel werden fusshoch. Die 3-nervigen, spitzigen Blätter sind am Randescharf bewimpert: in den Winkeln finden sich Büschel sehr schmalerBlätter; die obersten sind breiter und fast lanzettförmig. Die Blüthen-stiele stehen an der Spitze des Stengels und der Aeste: der mittelsteist der kürzeste. Es finden sich gewöhnlich entgegengesetzte , blatt-förmige Deckblätter an der Basis des Kelchs. Der Kelch hat 10 röth-liche Kanten. Die weissen Kronblätter sind roth überlaufen und habeneinen kurzen Kranz um den Schlund. Der Fruchtstiel ist ganz kurz.In Siebenbürgen.