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CLASSIS X. SPECIES.
mit 6 Zähnen und enthält braune, fast runzelige Saamen. Es variirtmit 5 Griffeln. Auf trockenen Aeckern, kiesigen Plätzen fast überall.
1989. A. ciliata L. foliis oyatis nervosis cilialisacutis. Wulf, in Jacq. coli. I. t. 16. f. 2. Seg. veron.
I. t. 5. f. 2.
Gewimpertes S. 5 — 7. Niederliegend, kleinblätterig, Habitusder A. serpyllifolia , Blumen doppelt so lang als Kelch. Tyroler undOestr. Alpen.
1990. A. trineryia L. foliis oyatis acutis petiolatisrteryosis, calycibus carina scabris obsolete trinembus. Fl.D. 429. Schic, t. 122.
Dreinerviges S. ©. 4 — 6. Die handhohen, ästigen Stengel sindliegend oder aufrecht, gegliedert und nur wenig weichbehaart. Die ent-gegengesetzten Blätter sind ganzrandig, feinbehaart, kaum bewimpertund 3- oder 5-nervig. Die verlängerten, einblüthigen Stiele entspringenin der Theilnng des Stengels und auch an der Spitze, die der Fruchtsind abwärts gerichtet. Die lanzettförmigen Kelchblätter sind am Randehäutig und bewimpert. Die verkehrt-eirunden Kronblätter sind weissund kaum so lang wie der Kelch. Die eirunde Kapsel öffnet sich 6-spaltig und enthält kleine, schwarze Saamen. Auf schattigen, feuchtenStellen allenthalben.
1991. A. multicaulis Wulf, foliis oyatis enervibussessilibus acutis, corollis calyce maioribus. Jacq. Coli. 1.
t. 17. f. 1. ,
VielstieligesS. Zf. 6 — 8. Die fleischigen, eirund - lanzettförmi-gen Blätter sind bald mehr oder weniger bewimpert. Die Bliithe istsehr gross. Die eirund-lanzettförmigen Kelchblätter sind beinahe ohneNerven. Auf den Felsen der höchsten Alpen; gänzlich von voriger ver-schieden. Oestreich.
Cherleria, Cherlerie.
1992. Ch. sedoides L. Jacq. a. t. 284. Schk.t. 123. Engl. b. 1212.
Sedumartige Ch. Zf. 7. 8. Sie bildet dichte Rasen. Die lange,vielköpfige Wurzel treibt zollhohe, dichtbeblätterte Stengel, die vonden bleibenden Blattscheiden und Kielen der Blätter abwärts dicht be-kleidet sind. Die 3-kantig-pfricmenförmigen Blätter sind auf der Unter-