ORDO V.
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Kapseln sind glatt. Dieses geruchlose Gewächs hat einen scharfen,brennenden Geschmack. Auf Mauern, steinigem, dürrem Bodem ganzDeutschlands.
2011. S. sexangulare L. caule adsurgente, foliiasubeylindraceo-depressis altenuatis, turionum compacte sex-fariam iinbricalis, cymae ramis paucifloris diyaricatis. Cukt.fl. Lond. 25. Red. pl. gr. 118. pessim. Hayne Arzngw.
I. 16.
Sechskantiges S. Zf. 7. 8. Es unterscheidet sich von dem vori-gen: durch den wässerigen, schärfefreien Geschmack; durch die etwasspätere Blüthenzeit; durch die fast walzenförmigen Blätter, die an denjungen, unfruchtbaren Zweigen sechsreihig sich decken; durch den 3-theiligen Afterschirm, der zurückgekrümmte Strahlen hat; durch dieringsumverbundenen und höckerfreien Kelchblätter; durch abgestutzteHonigschuppen; durch einwärtsgebogene Griffel; durch die Saamen, dievergrössert länglich, gestreift und mit feinen Borsten besetzt erschei-nen. Der Kelch findet sich 4-, 5-spaltig; die Krone 4-, 5-blätterig und8- oder 10-männig. Auf Mauern, sonnigen, trockenen Feldern, Trif-ten fast überall.
2012. S. boloniense Lois. repens erectiusculum,foliis terelibus obtusis, ramoruin sterilium iinbricatis, cymasubtriramea, ramis arrecli-patulis 6—10-floris, sepalis cylin-dricis obtusis. Rchb. pl. crit. IX. (S. Forsterianum falso)ic. 1135. S. schistosum Lej.
Bologneser S. Z{. 6. Höher und schlanker, Zweige der Trugdoldeaufrecht-abstehend, mehrblüthig. Bei Monheim in Baiern, Niederöst-reich, Spaa.
2013. S. aniiuum L. foliis sparsis semiteretibus ob-tusis basi solutis, caule dilFuso decumbente, turionibus nul-lis. Rchb. pl. crit. IX. ic. 1133. S. saxatile Wigg.Red. pl. gr. 119. mala. S. rupestre Fl. D. 59. S. aesil-vum An. S. Oederi Hetz. S. dwaricatum Lap.
Einj ähriges S. O- 7. Die fingerhohen Stengel sind rund, einfach,ästig, darr.iederliegend und ganz dünn mit klebrigen Haaren bekleidet.Die Blätter stehen unten zu 4 um den Stengel, die übrigen zerstreut;sie sind abstehend länglich, stumpf und fleischig. Der 3-, 4-spaltigeAfterschirm hat zurückgebogene Stiele. Der Kelch ist röthlich; die