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»las umgekehrte Verhältnis» statltindet , aber weitschwieriger und seltener.
§• 89 .
Es liegt am Tage, dass in beiden Fällen die Farbeder Pflanze danach bestimmt werden muss. Dies se-hen wir sehr deutlich bei jenen Kressen, deren Wur-zeln im Wasser wachsen. So wie die Wurzel nach
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und nach in den Stengel übergeht, Stengelbedcutungerhält, ändern sich auch ihre Farben mehr nach dernegativen Seite des Spcctrums hin. Ist der Stengelgelb, so bleibt die ganze Wurzel weiss, wird je-ner grün, so wird das obere, dem Stengel zunächstlegende Wurzclciulc auch gelb, das tiefere bleibtdagegen weiss. Dieses war noch auffallender, wenndie Kresse über einem recht tiefen Glase wuchs, dassdie Wurzeln sich ungehindert gegen den Boden hinausdehnen konnten. Wucherten die Wurzeln rechtlang, so wurde das ganze Pflänzchen (Stengel-J-Blatt)bald ganz röthlich, obschon es relativ gesuud aus-sali. Dieses Roth, durch mehr oder weniger I5e-stulzen der Wurzeln, in Gelb oder gar Weiss über-zuführen, gelang mir nur sehr unvollständig, da dasLeben dieser Gewächse durch das veränderte Element,worin sic vegefirten, überhaupt zu sehr alterirt undgeschwächt war, um sich durch geringe Einflüsse be-stimmen zu lassen.
* §. 90.
Dass aber alle diese Verhältnisse auf die Farbeder Blume weniger Einfluss haben, hat darin seinen