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Grundriss der Physiologie des Menschen / von Dr. G. Valentin
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und dcr Diastvle der Kammern.

füllte. Ihre winklig gebogenen Ränder legen sich dann unter 120° aneinander. Die Stützknötchen stoßen, wie es die Figur zeigt, in diesemFalle zusammen.

Fig. IN.

tz. 591. Hat man den geöffneten rechten oder linken Vorhof a,Fig. 112, an einem Ringe 5 passend aufgehängt, eine Röhre ck in die

Lungenschlagader oder die Aorta einge-bunden und die Kammer / mit Wassergefüllt, so wird dieses, wenn man denunteren Theil von /" passend drückt, dievenöse Klappe schließen und in ck vor-dringen. Hört die Wirkung der Handauf, so bleibt das Wasser in ck höherals früher stehen, weil sich die halb-mondförmigen Klappen schließen. Einzweiter Versuch treibt es noch weiterempor. Man kann sich auf diese Weisedas Wechselspiel der Klappen und derenEinfluß auf die Blutbewegung vorAugen führen. Legt man ein Herz, indessen eine Hohlader und Lungenschlag-ader Röhren passend eingebunden wor-den, in Wasser, so kann nach Fick eindie Kammern treffender Wechseldruck

Valcntin's Grundriß d. Physiologie. 3. Ausi. 13

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