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der (ohne concentrische Ringe lind ohne gesonderte Rinde)bilden, (meistens) uneingelenkte (daher nicht abfallende, son-dern abfaulende) Blätter haben, durch Knospen (Zwiebeln)anstocken und doppelgeschlechtliche Befruclitungstheile zumTheil mit doppelartigen Blüthenhiillen unter yorvcaltendemGesetz der Dreizahl erzeugen.
IV. Classe. Spitzkeimer, Acroblastae: Nur diese eineClasse mit den Kennzeichen der Abtheilung. Stengelbil-dung yorwaltend.
c. Blaltkcimer, Pliylloblastae.
Eine äussere Rindenschicht tritt hinzu und währenddes Keimens öffnet sich diese Rindenscliicht in zwei gegen-über oder mehrere quirlartig stehende Saameulappen oderCotyledonen. Die ganze Entwickelung dieser Pflanzenstrebt nach den beiden Extremen: nach unten und oben,sie entwickeln deshalb eine Pfahlwurzel, welche sich nachArt des Gipfels verzweigt und heissen Amphigenae, nachunten und oben wachsende Pflanzen. Der Stamm bildetsich durch concentrische Schichten, durch die Jahresringegesondert und hat im Mittelpunkte das Mark, mit ihnendurch die Markstrahlen oder Spiegelfasern verbunden. Nachaussen liegt Rinde und Bast, unter diesem das junge Holzoder der Splint.
V. Classe. Zweifdlliimige, Synchlamyd eae: Blaltkei-mer, welche die Blattbildung durch alle Stufen durch-führen und aus der Blattsubstanz endlich eine einhül-lige (sogenannnte unvollständige oder apetale, blumen-blaltlose) Blüthe entwickeln, welche auf den höchstenStufen als aus zweien, einem Kelch und einer Corolleverschmolzen, betrachtet werden muss. Die Blatlbildungist in dieser Classe vorwaltend.
VI. Classe. Ganzblumige , Synpetnlae: Blaltkeimer, de-ren Bliilhe sich in zwei Hüllen: Kelch und Blume, ge-sondert hat, deren letztere aber wenigstens an der Basisaus einem Stücke bestellt, und das Streben, sich in ihreBlumenblätter zu löseu, noch nicht erreicht hat. Vor-walten des Kelchs.