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Kirschgcist versetztem Gletscherwasser eingeweichtwurde. Doch schmeckte es mir vielleicht besser,als manchem verwöhnten und verweichlichtenReisenden die Leckerbissen von St. Martin *).Auch körperlich gestärkt, erhob ich mich von mei-nem köstlichen Lager und folgte dem stets unge-duldigen Schritte Cachat's, der mich nun andem steilen Bergabhange, auf einem sehr schma-len Pfade geleitete, an welchem hohe, dicht,stehende Fichten, das Grausige des Abhangesverdeckten. Bald erweiterte sich der Weg undes lichtete sich das Thal auf. Schon erblickteich seinen Ausgang in das Montjoie - Thalund an der Stelle des Zusammenmündens, dasfreundliche Dorf Bionnay. Ueber Wiesen unddann zwischen Kornfeldern stiegen wir, diesesDorf zur Rechten lassend, tiefer in das frucht-bare, lachende Thal hinab. Welch' ein Abstichzwischen der Natur in diesem Thale und in demvon Chamouny! Ein warmer Wind trieb dieangenehmsten Düfte der ihrer Reife ganz nahenSaaten mir entgegen. Im Chamouny-Thalewar dagegen noch kein gelber Halm zu sehenund die Bewohner verzweifelten beinahe daran.
*) Zu St. Martin, unweit Süllenche, an derStraße, die von Genf nach dem Chamouny: Tbale führt,befindet sich ein vorzüglicher, viel besuchter Gasthof.