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des abzuleiten ist; und hinsichtlich der Wälderauch wohl in dem sehr fühlbaren Mangel ihrerSchonung und geregelten, sorgsamen Kultur;die freilich auch in den mehrsten Gegenden derAlpen noch sehr vermißt wird. Daß den Be-wohnern der Pyrenäen im Allgemeinen wenigHolz zu Gebote steht, ist vermuthlich die Veran-lassung des steinernen Baues der Häuser. Wiesehr trägt in den Alpen, zumal in derSchweiz, die Konstruktion der Gebäude, dieden Eindruck von Behaglichkeit, Wärme undSicherheit machen, zur Verschönerung der Ge-genden bei! In den Pyrenäen haben die ausrauhen Steinen aufgeführten, mit keinem Be-wurf versehenen, ein einfaches Giebeldach tragen-den Wohnungen, weder das nette, noch dasfriedliche und freundliche Ansehen, welches denhölzernen Schweizer Häusern, mit ihren weitüberragenden Dächern, in einem so hohen Gradeeigen ist.
Ueberhaupt stehen die Pyrenäen hinsicht-lich der Schönheit und Erhabenheit der Natur,bedeutend hinter den Alpen zurück. Wo ist inden Pyrenäen ein Genfer, Thuner, Vier-waldstädter See? Das viel gerühmte, an-muthige Thal von Campan, wie weit wirdes übertreffen durch die Gegenden von B e r,Jnterlachen, Luzern ! Der gewaltige Cirkus