von Gavernie mit seiner hohen Cascade, amFuße des schneebedeckten Mont Perdu, darfsich nicht messen mit der Wengeralp am Fußeder Jungfrau, mit der Gletscherwelt derAllee blanche, oder dem Falle der Tosa.
Auch hinsichtlich dessen, was den Gegendenmehr als irgend etwas Anderes Leben giebt, auch \hinsichtlich der Thierwelt und des Menschen,behaupten die Alpen den Vorrang vor denPyrenäen. Zwar haben beide Gebirge denStein bock, die Gemse und das Murmel-thier gemein; aber die unvergleichlichen Hcerdender Schweizer und Tyroler Alpen über-treffen weit den Vichstand in den Pyrenäen.Obgleich die mit Gutmüthigkeit verbundene Kraftder Bewohner dieses Gebirges im Allgemeineneinen erfreulichen Eindruck macht, so verleiht dochdie durch geschmackvolle Tracht gehobene und mitkörperlicher und geistiger Starke verbundeneSchönheit der Bewohner eines großen Theilsder Alpen, diesen einen unbeschreiblichen Reiz,der den Pyrenäen mangelt. Einfachheit undReinheit der Sitten sind in den Pyrenäenbesonders durch den verderblichen Einfluß desKontrebande - Handels, nicht weniger als inmanchen Theilen der Alpen, durch die zurUeppigkeit und zur Annahme der Gewohnheitendes Auslandes verleitenden Schaaren durchziehen-