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mit den Urwäldern von Südamerika nicht zuläßt.Bon den Satteln der Passe ziehen sich mulden-förmige Thäler hinab, an den Seiten hoch bc-I gränzt von mauer- und thurmförmigen Sand-I steinfclsen, die sowohl durch die Natur des Ge-steins, als auch durch seine Formen, an die Fel-
( scn der sogenannten Sächsischen Schweiz erin-nern. Gewaltige, von der Höhe herabgefallcneBlöcke, sind am Fuße jener Wände aufgehäuftund erfüllen den Grund des Thals. Won den| Seiten stürzen Bäche schäumend über die Fels-trümmer dem Thalwasscr zu, welches von Süm-pfen genährt, in starken Strömen zwischen denSteinmassen hinabeilt. Diese in Spanien un-gewöhnliche, anhaltende Nässe bringt, von demKlima unterstützt, eine ungewöhnlich starke undausdauernde Vegetation hervor. Kork-, Bel-lota- und sommergrüne Eichen wurzeln zwischen! den Blöcken und verschränken gegenseitig ihrej Zweige, da in jener menschenleeren Gegend, diek nur von Kontrebandiers und ihren Verfolgern> durchstrichen wird, keine auflichtende Axt sie bc-I rührt. Sie wachsen empor und sterben ab. und' erfüllen die Räume zwischen dem Gestein mitfruchtbarer Holzerde. Diese begünstigt eine üp-pige Fülle von Gräsern und Kräutern, welcheden Boden decken und die Gewässer begleiten.Mannigfaltiges Gesträuch nimmt die Räume
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