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zwischen den Stämmen ein und besonder? gedei-hen Oleander*) und Rhododendron **),deren prachtvolle Blüthen der schönste Schmuckjener Wildniß sind, in der schattigen und feuch-ten Nahe des Thalwassers. An den Bäumenbilden Moose eine starke Bekleidung und nichtbloß an ganz abgestorbenen, sondern selbst anlebendigen Stämmen, wuchern Farrenkräuter, diein Spanien im Allgemeinen nicht häufig erschei-nen. Epheu rankt mit südlichem Blattreichthuman den Stämmen und Schlingpflanzen, zumalSmilax aspera, vollenden das dichte Geflecht,durch welches der schmale Pfad, überall beengtund versperrt, kaum sichtbar sich hinabwindet.
Wenn man von Cckdiz nach Gibraltarsich begiebt und dem Wege folgt, der von dereinsamen Venta Ojen nach Los Barriosführt, so gelangt man bei einer romantisch gele-genen, von Epheu bekleideten Mühle, in eineNatur von ganz verändertem Charakter. DasFelsenthal endet und saftige Wiesen bedecken diesanfteren Einhänge. Ein lichteres Grün tritt andie 'Stelle des dunkleren der eben verlassenenWildniß und Pomeranzenbäume nebst anderenKulturgewächsen schmücken den Grund, durch
*) Neriurn Oleander.
**) Khododendfon pomicum.