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genüber und jenseits der Hauptstraße das große SaliiieiiamlS-gebäude auf Befebl seiner Majestät deS KöuigS Ludwig I. vom 30. April 1836 nach dem Entwürfe deS nun verstorbenenDirektors von Gärtner erbaut worden ist.
Mit diesem Gebäude, welches im Erdgeschoßedle sämmtli-chen Amtslokalitätcn und in den beiden Stockwerken 10 Dienst-wohnungen entbält, hat die nachdem Brande 1834 unterbauteSalinenanlage ihren vollständigen Abschluß erhalten.
DaS zuerst erbaute Sudhaus, jetzt Nr. II, kam mit demJahre 1844, das zuletzt erbaute mit dem Jahre 1851 in Betrieb,und das AmtSgcbäude ist im Jahre 1839 bezogen worden.
Die innere Einrichtung der 4 Sudhäuser ist auf denGrund vorausgegangener mehrjährigen Versuche nach den An-gaben deS damaligen k. Direktors von Schenk unter der Lei-tung deS k. BctriebSbeamten Moest ausgeführt worden.
Diese Einrichtung, kleine Abweichungen ausgenommen,und der Betrieb in diesen 4 Sudgebäuden ist ganz derselbe, wieer nun in Folgendem beschrieben wird.
In jedem Sudhause ist eine Vorwärmpsanne und eineKornpfanne aufgestellt. Jede dieser Pfannen hat ihre besondereBeheizung und zwar die Vorwärmpsanne mit 554 QuadratfußBodenfläche 3 Pultfeucr. Die Körnpfanne mit 900 QuadratfußBodenfläche 4 Pultfeucr.*)
») Die Feuerung dieser Pfannen geschieht durch sogenannte Pultfeuer,deßhalb so genannt, weil das H»lz von 3'/, Schuh Länge gleich-sam wie auf ei» Pult ausgelegt wird.
Dasselbe liegt nur auf den beiren Enden auf. und die Flammebrennt nicht wie gewöhnlich aufwärts, sondern wird durch denLuftzug nach unten in den Feuerraum uud erst durch diesen un-ter die Pfanne gezogen, so zwar, daß man im Stand« ist, diefrei« Hand auf da« brennende Holz zu halten.