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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO III.

Euphorbia,

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sind fast ungestielt und abgestutzt. Die Blätter des Hüllchens sind un-gestielt und haben auch einen kleinen Stachel: dabei sind sie länglichund an der Basis ungleich. In den obern Theilungen sind sie breiter,kürzer, oft eingedrückt und zuweilen 2-, 3-zähnig. Die Blüthen sindalle ungcstielt und fruchtbar. Der Kelch ist kreiselförmig. Von den4 spitzig-mondförmigen Kronblättern sind 2 doppelt breiter. Die Saa-men sind runzelig. Auf Aeckern; Oestreich.

d. Umbella quinquefida.

2087. Eu. epitliymoides L. umbella quinquefidabifida, involueellis ovatis denticulatis, foliis integerrimis lan-ceolatis obtusis retusis subtus villosis, capsulis papilloso-hispidis. Jacq. a. t. 344*) Bot. llep. 616. B. Mag. 2258.

Gelbhüllige W. 1\. 5. 6. Der aufrechte Stengel hat längliche, amRande scharfe Blätter. Der Schirm findet sich auch 4-, 3-strahlig undin seiner Mitte hat er eine gestielte, aufrechte, aber unfruchtbare Blüthe.Die Hüllblätter sind zuweilen ausgerandet, übrigens den Stengelblättemähnlich. Auf jedem Strahl stehen 3 Schirmchen mit einem gestieltenBlüthchen in ihrer Mitte; von diesen sind die beiden äussern noch ein-mal gespalten mit einer Blüthe dazwischen; das 3te oder innerste isteinblüthig und hat ein 2-blätteriges Hüllchen. Der glockenförmige Kelchist halb 5-spaltig mit länglichen, nach oben gezähnten Abschnitten. Diekreisrunden Kronblätter sind vertieft: die unfruchtbaren Blüthen haben5, die fruchtbaren 3, 2 oder 4. Uebrigens ist die ganze Pflanze mehroder weniger roth. Die Kapseln sind gross. Auf rauhen Gebirgen;Oestreich, Litorale.

2088. Eu. solisequa Riv. mnbella quinquefida, in-volucellis subovatis denticulatis, foliis lanceolatis obtusis apicedenticulatis, petalis inlegvis, capsulis verrucosis pilosis. E.dulcis. Jacq. a. t. 213. Rei m. pl. erit. II. 266.

Sonnen wendige W. ip 6. 7. Die knollige Wurzel treibt aufrechte,1 bis Kuss hohe, einfache Stengel, die an der Basis röthlich sind.Die abwechselnden Blätter sind ungestielt, auf der untern Fläche ganzweich und weisslich-zottig. Die Strahlen des Schirmes sind 2-spaltig,selten wiederholt gabelästig. Die 5-blättcrige Hülle hat eirundlanzctt-förmige Blättchen mit kleinen Sägezähnen. Die beiden Blätter des Hüll-

*) Andere schreiben ein falsches Citat: 335 nach, wo sich Vera-trum album findet.