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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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816 CLASSIS XI. Euphorbia.

eben» sind an der Basis abgestutzt. Die Blüthen in der Mitte sind meistunfruchtbar. Der 4-zähnige Kelch ist weichbehaart. Die 4 zugerunde-ten Kronblätter sind ganz und dunkelrotb. Die eirunden Saamen sindglatt. In schattigen Wäldern. Die ächte Linneische E. dulcia istE. verrucosa Lam.

2089. Eu. purpurata Tnüiix. umbella quinque ra-diato-biradiellata, foliis lanceolatis integerrimis subtus glau-cis, involucellis subcordalis, capsulis yerrucosis glabris. Rciib.pl. crit. 267. E. dulcis Lam.

Purpurblüthige W. ZJ. Wahrscheinlich nur Abänderung ron vo-riger. Wächst in Frankreich, Italien, in der Schweiz und im südlichenDeutschland, bei Heidelberg.

2090. Eu. carni olica Jacq. umbella quinqueftda,radiis nutantibus laxis , involucellis ovato-lanceolatis acutis,petalis integris, capsulis yerrucosis, foliis lanceolatis integer-rimis pilosiusculis. Jacq. a. app. t.' 14. Til/ijmalus pilosusScor.

Krainische W. Z{. 4. 5. Die knotige Wurzel treibt aufrechte 1 bis1J Fuss hohe Stengel, die theils Blüthen tragen, theils nicht. Die ent-gegengesetzten Blätter sind kurzgestielt; siegelnd zngespitzt, gelbgrün,stehen etwas entfernt und vom Stengel ab. Die 5-blätterige Hülle be-steht aus ungestielten, abstehenden Blättchen, die eirund-lanzettförmigund übrigens den Blättern ähnlich sind. Das Hüllchen ist 2-blätterig.In den Winkeln der obersten Blätter entstehen kurze, 2-spaltige und2-blüthige Aeste. Der 5-zähnige Kelch ist mit weissen Haaren beklei-det; die 5 Kronblätter sind fast rund und grüngelb. In Krain, in Wäl-dern um Idrien.

2091. Eu. angulata Jacq. umbella quinquelida bi-fida, involucellis rhombeo-ovatis denticulatis, foliis lanceo-latis obtusis denticulatis, capsulis glabris verrucosis, caulesulcato. Jacq. ic. r. t. 481. Rchu. pl. crit. 268.

Gestreifte W. Jf. 8. Sie ist den vorhergehenden Arten sehr ähn-lich, sie unterscheidet sich aber: durch den gefurchten, scharfkantigenStengel; durch die rautenförmig-eirunden, gezähnelten Blätter des Hüll-chens; so wie auch durch die gezähnelten Blätter, die überdiess aufder untern Fläche mit zerstreuten Haaren bekleidet sind. In Oestreich,Mähren.