L’runus.
OIIDO I.
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loliis sempervirentibus sublus biglandulosis. Blackav. t.512. Haynk Arzngw. IV. 41.
Kirschlorbeer. 4. 5. Er kam von Trapezunt 1576 nach Eu-ropa. Seine abwechselnden Blätter sind lederartig, gestielt, länglich undziigespitzt: der Band ist etwas umgebogcn, weitläufig, aber scharf-säge-zähnig; die Oberfläche glänzend dunkelgrün; der Blattstiel ist kahl undtief rinnenförmig. Die Blüthen stehen in den obern Blattwinkeln in auf-rechten Trauben; sie bleiben immer etwas glockenförmig geschlossen.Sein Vaterland ist Persien, am Caucasus.
-X- 2146. Pr. serotina Ehrh. racemis laxis, foliisdeciduis simpliciter serratis: serraturis infimis subglandulosis.Pr. virginiana Du Roi. Wanoebth, Beilr. t. 14. f. 33.Padus serotina Fl. Welt.
Spätblühende K. 1}. 5. 6. Dieser stattliche Baum wird 40 — 50Fuss hoch und erhält abwechselnde Aeste. Die abwechselnden, gestiel-ten Blätter sind verkehrt-eirund-lanzettförmig, kahl, glänzend und aufder Oberfläche dunkelgrün: die sehr erhabene Wittelrippe ist von derBasis bis zur Hälfte auf beiden Seiten mit einer Reihe dichtstehender,gleich langer Haare besetzt; die kurzen, stumpfen Zähne sind einge-drückt und verlaufen sich in Blattstiele ohne Drüsen. Die zahlreichenEndtrauben sind einfach; die Kronblätter ganz und weiss; die glänzend-schwarzen Steinfrüchte sind saftig und von der Grösse einer grossenErbse. Dieser amerikanische Baum ist im mittleru Deutschland einhei-misch geworden.
2147. Pr. Mahaleb L. floribus corymbosis termi-nalibus, lbliis ovalis. Jacq. a. t. 227.
Mahaleb - K. 1). 4. 5. In der Wildniss wird dieser Strauch nur 6Fuss, auch wohl 8 — 10 Fuss hoch, aber cultivirt ein Baum von 20 —30 Fuss. Die bräuniiehgraue Rinde ist an jungen Aesten mit weisseilPunkten besetzt. Die abwechselnden Blätter sind an der Basis fastherzförmig, fein-, aber stumpf-sägezähnig, die sämmtlichen Zähne mitröthlichen, spitzigen Drüsen besetzt, ihre Stiele sind rinnenförmig nudhaben auch Drüsen; sie stehen theils einzeln, theils in Büscheln. Diekleinen Blüthen haben ein stumpfes, feinsägezäliniges Deckblatt an derBasis ihrer Stiele, Die eirunden, zurückgebogenen Kelchabschnitte sindgrün. Die weisse Krone verbreitet einen angenehmen Geruch; sie hin-terlässt eine ovale, erbsengrosse Steinfrucht, die schwarz und unsclimack-haft ist. Auf steinigem Boden in Gebirgswäldcrn; an den Donau- und