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844 CLASSIS XII. Prunus.
ihm stammen die veredelten Süsskirschen, «Ile man auf Wildlinge pfropft,kopulirt oder okulirt. Unter den Spielarten zeichnen sich aus: die mitschwarzer Frucht; Pr. nigricans Khrh. In Wäldern auf Sand-, Lehm,Kalk - und Basaltboden.
2152. Pr. rubicunda Bechst. umbellis sessilibus,calycibus superne latioribus, foliis ovato-lnuccolalis acumina-tis basi subcordatis serratis conduplicatis subtus villosiuscu-lis Pr. varia Ehhh. B.)
Rothkirschbaum. 1). 4. 5. Er ist dem vorhergehenden sehr ähn-lich, aber er wird höher und stärker; sein Holz ist fester und schwe-rer; an jungen Stämmen stehen die Aeste fast quirlförmig. Die laug-zugespitzten Blätter sind am Grunde etwas herzförmig, rundlich-säge-zähnig, hellgrün, auf der Unterfläche haben sie einzelne lange Haareund sind an den Nerven und Rippen zottig weiss behaart. Die Schirmesind 3-, 4-blüthig; die 4 Deckblätter sind fein und drüsig gezähnt. DerKelch ist oben breiter, und seine Abschnitte sind stumpfer, mehr eirundals lanzettförmig und grün. Die Krone ist kleiner und hat eingeschnit-tene Blätter. Von den 30 — 33 Staubfäden ist die äussere Hälfte grös-ser ; sie haben fast 4-kantige, doppelte Antheren. Der sehr lange Grif-fel hat eine scheibenförmige Narbe. Die Früchte sind auch kleiner,hellroth; ihr Fleisch ist zwar süss, aber etwas bitter. Die Kerne brin-gen nie einen schwarzfrüchtigen Baum hervor. Er hat den Standortmit dem vorigen gemein.
2153. Pr. semperflorens Ehrh. floribus subrace-wosis pendulis, calycibus serralis basi glandulosis. Pr. se/vtinaRoth Catal. Cerasus semperflorens Fl. Wett,
Immerblühender — Octoberkirschbaum. 1). 5 —10. Mansieht ihn gewöhnlich für eine Abart des Sauerkirschbaums an, aber- erbleibt aus Kernen gezogen unverändert. Der nicht hohe Stamm hatschlanke, hängende Zweige. Die abwechselnden Blätter sind gestielt,lang zugespitzt, an der Basis etwas schmäler, doppelt, aber stumpf-sä-gezähnig: die beiden letzten Zähne an der Basis haben eine grosseDrüse; sie sind ganz kahl. Die weissen Blüthen bilden an der Spitzeder jungen Triebe beblätterte, 6-, 8-blüthige Trauben. Die Stiele sindnach oben dicker. Die lanzettförmigen, stumpfen Kelchabschnitte sindznrückgebogen und haben runde Sägezähne. Die kleine Frucht ist braunund säuerlich. Sein Vaterland ist unbekannt und er findet sich in Gär-ten noch selten.