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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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843
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Primus.

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ORDO 1.

hält eine« säuern Saft. Es giebt eine Abart, die 2 3 b uss hoch wirdund eine andere mit halbgefüllten Blüthen. Wahrscheinlich stammt eraus Ccrasunt am schwarzen Meere und ist jetzt überall verwildert.

2150; Pr. acida Ehrh. ramis rectis, umbellis subpe-dunculatis, loliis ovato - lanceolatis acuminatis profunde ser-ratis glabris conduplicatis. Pr. Cerasus caproniana Wn.i-T».

Ammer kirschb aum. Glaskirsche t ). 5. Er hat viel Aehnlich-keit mit dem vorhergehenden ; aber er macht eine eigne Avt aus, weildie Kerne unabänderlich ihn wieder hervorbringen. Kr wird höchstens20 E'uss hoch. Die alte braunschwarze Rinde löst sich in die Querescliuppeiifömiig ab; an den jungen Zweigen ist sie höckerig und nichtglatt; die jüngsten Zweige sind stellenweise drüsig puuktirt. Die fastimmer doppelt-sägczühnigen Blätter sind oben dunkler als unten, wo siean den Nerven, welche häufiger als an dem vorigen sind, gelblichgrünerscheinen. Der halbrothe Stiel ist rinnenförmig und hat 2 Drüsen. Dierothgezähuten Nebenblätter sind an der Basis breiter. Die Blüthen bil-den einfache, ungestielte, 3-, 4-blüthige Schirme und stehen an der jün-gern Zweige Spitzen gehäuft; sie sind gross, haben kurze, starke undglatte Stiele, einen grün gerieften Kelch mit eirunden, gezähnten Ab-schnitten. Die Antheren sind herzförmig und die Narbe 4 mal cinge-geschnitten. Die grossen Früchte sind glänzend hellrot!», haben ein"eissliches Fleisch und einen angenehm säuern Geschmack. Dieserbann» ist mit dem vorhergehenden der Stammvater aller veredeltenSauerkirschen. Das Vaterland ist Südeuropa; im mittler»» Deutschlandfindet man ihn auf Kalkboden verwildert.

2151. Pr. avium L. umbellis sessilibus, foliis ova-tolanceolnlis, sublus pubescentibus conduplicatis. Heit, etAuel t. 17. K E User t. 30. Pr. Cerasus Scor. Cerasusdulcis El. Wett.

Süsskirschbaum. Vogclkirschbaum. tj. 4. 5. Dieser schöneBaum wird oft 60 80 E'uss hoch. Die alte Rinde ist 'dunkelaschgrau;die jüngste glänzend rothbraun und weissdrüssig. Die abwechselndenBlätter sind zugespitzt, doppelt- und grobsägczälmig; Rippen und 8ei-tennerven bilden auf der Oberfläche rinnenförniige Vertiefungen; ihregefurchten Stiele sind 2- und 4-drüsig. Die Blüthen bilden 2-, 5-hlü-tliige Schirme; die 4 Deckblätter sind bräunlicUgrün und stark bewim-pert; die lanzettförmigen, zurückgebogenen Kelcliabscluiitte sind violett-bräunlich; die 5 grossen, weissen Kronblätter sind hohl und haben ander Spitze gewöhnlich einen Einschnitt. Die Steinfrucht ist roth. 'Von

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