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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XU.

Prunus.

lis utrlnque ramlsque iunloribus pubescentibus, pedunculisgeminis brevibus glabris, frudibus rotundatis apice subexca-vatis (nigris).

Schwarz-Pfl. 1). 4. An Kalkbergen in Franken.

2164. Pr. vinaria Bechst. fol. ovatis irregulär, ob-tuse serratis, subtus in venarum axillis villosis utriuque rugo-sis, pedunculis geminis temisve longis glabris, laciniis cal y-cinis ciliatis, fructibus rotundis (maculatis).

Wein-Pfl. t). 4. An Kalkbergen in Franken, Thüringen.

2165. Pr. rubella Bechst. fol. longe petiolalis ova-libus glanduloso-serratis supra nitidis glabris subtus villo-sis, ramis iunioribus, pedunculis geminis solitariisve gla-briusculis, fructibus subglobosis (rubris aut flavis rubroina-cu latis).

Roth-Pfl. 1). 4. An Sandbergen und Kalkbergen, in Thüringen, Fran-ken. Blätter hellgrün.

C. Armeniaca, Aprikose.

2166. Pr. Armeniaca L. lloribus sessilibus, foliissubcordatis. Armeniaca vulgaris Peks. A. epirotica Fl.Wett.

Aprikosenbaum, t). 3 — 5. In dem mittlern und nördlichen Deutsch-land ist er nur als Spalierbaum bekannt; im südlichen hingegen findeter sich freistehend, 20 — 25 Fuss hoch. Die abwechselnden Blätterstehen auf riunenförmigen, röthlichen Stielen, die theils drüsig sind; da-bei zugespitzt, entweder gar nicht, oder einzeln, auch nicht undeutlichdoppelt-sägezähnig, und die Zähne drüsig. Sie sind kahl und dunkel-grün. Die Blüthen erscheinen vor den Blättern einzeln oder zu 2 aufganz kurzen Stielen an den Seiten der Zweige. Die Kelchabschnittesind zugerundet, hohl, legen sich zurück und sind dunkelroth. Die gros-sen, rundlichen Kronblätter sind weiss oder blassrosenroth. Es findensich 25 — 30 weisse Staubfäden. Der Fruchtknoten und Griffel sindweissbehaart, die gekrümmte Narbe ist gelbgrün. Die Frucht enthälteinen auf beiden Seiten starkgefurchten Stein. Von wilden Stämmenist sie säuerlich und bitter. Aus Kleinasien, Armenien, Persien ist erin das südliche Europa und von da nach Deutschland gekommen. Diemannichfaltigen Spielarten hat man durch Pfropfen und Okuliren erhul-