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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XII.

Crataegus.

Seitenzweige mit Dornen besetzt. Die abwechselnden Blätter habendünne, rinnenförmige Stiele; sie sind tief 3-spaltig, mit 3-lappigen End-lappen und auf der Unterfläche vorzüglich weichbehaart; ihre Neben-blätter sind nierenförmig, rund und stark gezähnt. Die stark und bitterriechenden Blfithen bilden an den Spitzen der Zweige Schirintrauben.Der kahle Kelch hat stumpfe, zurückgebogene Abschnitte. Die rundli-chen , hohlen Kronblätter sind weiss; die 20 25 Staubfäden habenrosenrothe Antheren. Es finden sich 2, auch 3 unten verwachsene Grif-fel. Die kurzwalzenförmige Steinfrucht wird blutroth und enthält eingelbes Fleisch, 2, auch 3, selten 1 Nuss. Er variirt, wie der folgende,mit 2 und 4 mehr oder weniger tiefen Abschnitten; mit gelbbunten undmit rothen Blättern. An Zäunen.

2169. Cr. monogyna Jac<j. foliis subtrifidis auliceserratis basi acutiusculis, floribus submonogynis, calycinissegmentis acutis reflexis subpubescentibus. .Jacq. a. t. 292.f. 1. Fl. D. 1162. Mespilus monogyna Ehhh. Guimp. t. 73.

Spitzb lütt e riger W. tj. 5. 6. Er ist höher als der vorige undwird nicht selten zu einem Baume von 20 Fuss und drüber; sein Holzist fester'und zäher. Die Dornen sind häufiger, spitziger und feiner.Die Blätter sind schärfer zugespitzt, dünner, sitzen dichter, sind scharf-,oft doppelt-sägczähnig, weit dunkler auf der Oberfläche, nicht glänzend;ihre Stiele sind länger und schlanker. Die Nebenblätter sind grösser,länger, mondförmig, spitziger-, feiner- und schärfer-sagezähnig. DieBlüth'en erscheinen später und sind durchaus feiner: ihre Stiele sindschlanker; der Fruchtknoten dünner und länger; die Kelchabschnittelänger und spitziger; der Unterschied ist vorzüglich an der bald auf-brechenden Knospe bemerkbar. Die feineren Staubfäden haben kleinere,hellpurpurrothe Antheren. Der feineren und längeren Griffel sind sel-ten 2. Die Kronblätter sind tiefer gekerbt. Die Früchte sind grösser,länger, fleischiger, wohlschmeckender und enthalten .selten mehr als eineNuss. Man findet ihn gefüllt; einfach rosenroth und gefüllt; mit weis-ser; mit gelber Frucht; und mit bunten Blättern. Auf Kalkboden mitdem vorigen.

2170. Cr. Azarolus Scor. spinosa, foliis oblusissubtrifidis subdentalis pubescentibus, segmentis calycinis ova-tis. ( Crataegus Azarolus Willd.)

Azarol-B. t). 5. Er findet sich als Baum und Strauch, mit undohne Dornen; doch im letzten Falle nur cultivirt. Die Blätter sind denWeissdornblättern sein ähnlich, nur weit grösser; sie stehen abwech-selnd auf ganz kurzen Stielen; sie sind eirund , verschmälern sich am