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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XU.

Ilosa.

dabei auf beiden .Flächen kahl; die obere lebhafter, die untere blassergrün; ihre Stiele sind unten stachelig; die Nebenblätter bewimpert.Die einzelnen, sehr selten zu 2 stehenden lilüthcn finden sich nn denSpitzen der Zweige; ihre einblütliigen Stiele stehen aufrecht! DreiKelchabschnitte sind fiederspaltig; die übrigen ganz; siimmtlich etwaszottig. Die schöne, weisse Krone hat verkehrt-herzförmige Blatter, dielänger als der Kelch sind; die zahlreichen, sehr langen Grillel sind solang als die Staubfäden und zottig. Die Frucht findet sich oft verkehrt-eirund und ist oft braunrötblich. In Krain, Schwaben, Franken, Bre-men, Ilarby.

2257. H. in 'os cli ata Arr. receptaculis ovatis pedun-culisque villosis, caule pcliolistpie aculeatis; foliolis oblon-gis acuminatis glabris, paniculis mtillilloris. R. OpsosCemmaEhuu, Pile.u. arb. ic.

Bisam -K. 1). 6 9. Sie wird 10 12 Fuss hoch; ihre Zweigesind braun, ihre Stacheln zusamiucngedrückt und gekrümmt; au derSpitze der Zweige finden sich auch gestielte Drüsen. Die abwechseln-den Blätter bestehen ans 5 oder 7 Blättchen, die gestielt, au der Ba-sis zugerundet, feinsägezätmig und nur auf der Unterlläche an den Adernfein behaart sind. Der Blattstiel ist mit gestielten Drüsen versehen, suwie der Rand der langzugespitzten Nebenblätter. Die kleinen, weis'senBlüthcn stehen an der Spitze der Zweige. Die Basis des Fruchtkno-tens hat wenige, kleine, gestielte Drüsen; am Blüthcnstiel finden siesich dichter. Die langgespitzten, gefiederten Kelchabsclmitte sind weiss-beliaart und nur an ihren Spitzen finden sich einige Drüsen. Ihr Va-terland ist so wenig bekannt, als das der Maas-ll.

Die Rosen sind grösstentheils wahre Zierden der Gärten; sie ge-währen aber aucli mannigfaltigen Nutzen. Die gelbe Rose, vorzüg-lich ihre feuerfarbige Abart, ist ein überaus schönes Gewächs; schade!dass sie wie "Wanzen riecht I Ihre Blätter enthalten Gerbe«toll'. Manvermehrt sie, wie alle Kosen, sehr leicht durch Wurzelbrut. DieZ ucker-R. wird zu Rosenwasscr, Rosenessig und Räucherpulver benutzt;sie hat zusammenziehende Kräfte; "in den Apotheken kennt man; Hostierubrae /fores; Rosae damaseenae jlores. Die H r ein-R. lässt sichauf steinigem Kalkboden zu dichten Hecken benutzen, so gut wie die7Ämmt-R. Die weichhaarige R. hat grosse, fleischige Früchte, diesich wie die der Uunds-R. und mehrerer andern anwenden lassen, abersie sind nicht so wohlschmeckend. Die vielstachelige R. eignet sich be-sonders zn dichten, undurchdringlichen Hecken. Die weisse Veld R.ist auf den Aeckern oft ein sehr lästiges, schwer zu tilgendes Unkraut. Die Garlen-R. nebst der Moos-R., welche vielleicht von der erstem