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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Dryas.

ORDO V.

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Blättchen simi fast gleich. Dic gelben Blüthen haben meist 8, seltenweniger als 6 Blätter. Die Grannen sind gekrümmt. In Alpen -Tliälernan Abhängen j Kärnth. Steyerm. Tyr. Sthles. Salzb.

Die frische Wurzel von dem gemeinen B. hat einen Gewürznelken-goruch; es findet sich an ihr die deutsche Cochenille , Johannisblut(C 'oecus polonicus); jene theilt dem Bier und Wein einen angenehmenGeruch mit und schützt sie vor dem Verderben; sie hat zusammen-ziehende, tonische Kräfte und wird oft mit dem besten ICrfolg statt derpcruviauischen Rinde gegeben; sie enthält Gerbe- uml Farbestoff; siegiebt ein sehr wohlriechendes, ätherisches Oel. Die Blätter können alsSajat genossen werden. — Das Sumpf-B. hat ähnliche Kräfte, mir ingeringerem Grade. Von dem erstem führt man Caryophyllatac s. Geiurbani radix; von dem letztem: Gei rivalis radix. Diese wird auchin periodischen Fiebern mit Nutzen gebraucht.

Dryas, Dryade.

2313. D r. octopetala L. pelalis ocio, foliis crena-tis subtus tomentosis. Engl, h? 541. FJ. D. 31. Schk. t.137. Stukm D. Fl. V. 20.

Alpen-Dr. 2|, 7. 8. Die holzige Wurzel treibt eineu liegenden Strauchmit aufrechten, beblätterten Aeston. Die abwechselnden Blätter sindlänglich, stumpf, an der Basis herzförmig, auf der Oberfläche kahl undan den Adern runzelig; ihre Stiele sind fast eben so lang, wollicht undhaben 2 pfriemenförmige Nebenblätter. Die grossen, weissen Blüthenstehen aufrecht auf sehr laugen einzelnen, einblüthigen Stielen; sie sindfilzig und haben an der Spitze drüsige Haare. Der drüsige Kelch istbehaart und hat lanzettförmige, fast 'gleiche Abschnitte, die am Randegewimpert sind. Die fast elliptischen Kronblätter sind grösser als derKelch. Der Fruchtboden ist zottig. Auf Alpen; Oestr. Tyr. Salzb.Bai. auf dein Meissner in Hessen?

Comarum, Comarum .

2314. C. palustre L. foliis pinnatis, pclalis calyceminoribus, Engl. b. 172. FI. D. 636. Schu. 1 . 138. Gaektu.1. 1 . 73. f. 7. Potenlilla palustris Scoi’.

Sumpf-C. T\. 6. 7. Der Stengel liegt und wurzelt nur mit seinerBasis, er erhebt sich dann an fusshoch, ist oft braunroth und nach obentveichhaarig. Die untersten Blätter sind gestielt; sie bestehen aus 5oder 7 elliptisch-lanzettförmigen Blättchen, die scharf-sägczähnig, aufder Unterflache blassgrün, leinbehaart und auf der obern kahl sind.