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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XII.

Caly canthus;

Die untern Nebenblätter sind lanzettförmig, die obern mehr eirund. Dialangen, eiublüthigen Stiele sind weichbehaart und stehen an der Spitze.Die grossen, purpurrothen Blüthen stehen aufrecht, ihre lanzettförmigen,spitzigen Blumenblätter sind kleiner und schmäler, als der Kelch; dieStaubfäden dunkelroth. Der Fruchtknoten wird -von dem zusammenge-neigten Kelch bedeckt. Es variirt: mit 14 Kelchabschnitten; und mit6 — 7 Kronblättern. Auf sumpfigen Plätzen.

Das Sumpf-C. enthält Farbe- und Gerbestoff; es zeigt Torfbo-den an und verdient eine Stelle in den Gärten.

Ca ly ca nt hu s, Kelchblume.

^ 2315. C. floridus L. laciniis calycinis lanceololis,foliis oblongis acutis subtus tomentosis. Curt. Mag. 503. DuHam. t. 47- Scuk. t. 138. Kerxek t. 797.

Carolin!sehe K. tj. 5 — 8. Dieser Strauch wird bei uns 5 — 10Fuss hoch und seine jungen filzigen Zweige haben eine glatte, braune,gewürzhafte Rinde. Die entgegengesetzten Blätter sind gestielt und un-gezähnt; ihre Oberfläche ist kahl, aber rückwärts gestrichen scharf.Die Blüthen stehen einzeln an den Spitzen der Zweige; sie haben ei-nen angenehmen, gewürzhaften Erdbeergeruch, aber eine traurige, roth-braune Farbe. Die Saamen kommen selten zur Reife, Sie variirt miteirunden und mit eirund - lanzettförmigen und fast kahlen Blättern. InCarolina.

Die aus Saamen gezogenen Sträuchcr sind in der Jugend empfind-licher gegen die Kälte; man vermehrt ihn durch Ableger und VVurzel-brut. Alle seine Theile sind gewürzhaft.