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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XIII.

Tilia.

duplicato - serratis basi inaequaliter truncatis subtus pubescen-tibus, axillis venarum barbatis, floribus nectario instructis.Pii.eg. arb. ic.

Feinbehaarte Jj, T). 6 — 8. Sie kommt der vorigen an Höhe undStärke gleich. Die grossen, starken Blätter haben eine lange unge-zähnte Spitze; sie sind an der Basis sehr schief abgestutzt, scharfsii-gezähnig; ihre Oberfläche dunkelgrün, die Adern der untern feinbe-haart, in ihren 'Winkeln mit rostgelben Haarbüscheln versehen; ihreStiele weissbehaart. Die Blüthen stehen in langstieligen Schirmtrauben;ihr Deckblatt zeichnet sich durch seine Grösse aus. Die Früchte sindnoch ein Mal so gross, als die der Sommerlinde, rund, verloren 5-kan-tig, und etwas filzig. In Carolina.

Wegen ihres hohen Alters von 6 — 800 und mehr Jahren benutztman die Sommer- L., wie die Eiche, zu Grenzzeichen; man hat siein Deutschland von 40 — 45 Fuss im Umfang. Da sich ihr Holz we-der wirft, noch leicht wurmstichig wird, und Beize annimmt, so wird (es von Professiouisten und Künstlern gesucht. Ihre Basthaut giebtMatten, Decken, Stricke und viele andere Dinge; man gewinnt sie, in-dem man die Rinde so lange einweicht, bis sich der Bast davon trennt.Die Rinde enthält Farbestolf; die getrockneten Blätter geben im Win-ter ein gutes Schaffutter. Die Kohle gebraucht man zum Zeichnenund Schiesspulver. Ausser dem Honig und Wachs für die Bienen, gebendie Blüthen ein schönes, wohlriechendes Wasser, und einen guten Wein-geist. Aus den Früchten presst man ein schönes Oel und brennt einenstarken Branntwein. Der abgezapfte Saft wird wie Birkenwasser be-nutzt. Dieser schöne Baum giebt schattige Alleen, bedeckte Gängeund Hecken. In den Apotheken führt man: Tiliae carbo, cortex, flores.— Die übrigen Arten werden eben so benutzt. Sie verlangen eine gute,frische Erde auf Kalk- oder Basaltboden. Man veimehrt sie durchSaamen, Wurzclbrut, Stecklinge in Schatten gesetzt und durch Ablegervon 2-jährigen Stammtrieben, indem man den alten Stock mit Erde be-wirft; sie wurzeln gleich im ersten Jahre.

HelianIhemum, Cislröschen.

2335. H. Fumaria Miu, suffniticosuin, exslipula-tum, foliis confertis sparsisque linearibus margine scabris,pedunculis unifloris. Gitimi*. 109. Cis tus Fumana. .1 a CQ.a. t. 252.

Hei d el 1> lätteriges C. Ij. 6. 7. Dieser kleine Strauch liegt dichtan der Erde; seine schmalen Blätter sind hellgrünr kahl und ungestiolt;