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CLASSIS XIII.
Heliantliemum.
lieh und etwa« ausgerandet. Die Narbe ist fast 4-spaltig; die eirundeKapsel steifhaarig. Auf Alpen; Oestr. Salzb. Schlesien.
2338. H, vulgare Gaertn. suffruticosijm, procum-bens, stipulis lanceolatis, foliis oblongis revolutis subpilosis.Guimp. t. 111. II. luteum Hell. Cistus Helianlhemum. Liv.Engl. b. 1321. Fl, D. 101. Var. discolor: fol. subtus stel-lato - canescentibus: H. pulg. Pers, Sv. Bot. 391. Sweetcistin. t. 34. H. pulg. y. petraeum Wahi.nh.
Gemeines C. 1). 6 — 9. Die dünnen haud- oder fusslangen Stengelsind etwas ästig und nach oben weisslich behaart; nur die überhängendeschlaffe Blüthentraube erhebt sich etwas. Die kurzgestielten Blätterstehen einander entgegen und sind auf der Unterfläche etwas filzig. Diegewimperten Nebenblätter stehen zu 4. Die meist einseitswendigeuTrauben finden sich an den Spitzen der Stengel und enthalten 5 — 6Blüthen. Diese haben grosse, rundliche, hellgelbe Blätter, die runzelig,etwas gekerbt und mit einem kurzen Nagel, meist um diesen herummit einem rothen Mondflecke versehen sind. Die 3 grossem Kelchblät-ter sind etwas gefärbt, eirund, hohl und gerippt. Auf sonnigen Triftenhäufig. Die Form mit unterseits weissfilzigen Blättern ist in Deutsch-land wohl sehr selten, wir besitzen sie aus Lyon von Balbis und Linnufand sie auf Oeland; in der östlichen Schweiz ist sie häufig.
2339. H. apeuninuin P. suffruticosum, stipulatum,patulum, foliis lanceolatis hirtis incanis, stipulis setaceis, ca-lycibus molle pubescentibus. Dill. ellh. t. 170, Cistus apen-ninus Litt.
Apennin isches C. 1). 6 — 8. Der ganz kurze Stengel ist an derBasis sehr ästig: seine weissgrau behaarten Aeste sind an der Basiszuweilen röthlich. Die entgegengesetzten Blätter sind kurzgestielt, amRande umgerollt, bewimpert. Die Nebenblätter sind braun und hinfäl-lig. Die Endtrauben sind einseitswendig und hängen vor und nach derBlüthe über. Die eirunden Kelchblätter sind weichhaarig und bewim-pert, sie haben hellgrüne Hippen. Die fast runden, weissen Kronblättersind gezähnelt, und doppelt grösser als der Kelch. Apenninen.
2340. H. pulverulentum DeC. suffruticosum pro-slratuin, ramis foliiscjue lineari-oblongis revolulis calycibus-que acutis pulverulento-tomentosis. H. alb. german. TaberR.ic. 1062. H. album Hell. Cist. puh’erulentwt Poi/RR. H ■apenninum Sweet cist. t. 62.