CLASSIS xni.
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Aquilegia.
FI. D. 695. CtArn tjt. 2. t. 118. f. 3. IDvive Arzngw. III.6. De A. plalysepala cf. FI. genn. n. 4730.
Gemeine A. y. 6. 7. Der aufrechte, ungefähr 2 Fass hohe Stengelist nicht ganz rund und nach oben ästig. Die langgestielten Wurzel-blätter sind doppelt zusammengesetzt: die gestielten Blättchen 2-, 3-lappig, gekerbt und auf der untern Fläche graugrün; die des Stengelssind 3-zählig; die obersten haben ganze Blättchen. Die überhängendenBlüthcn sind hellblau und stehen an den Spitzen der Aestc. Die Ho-niggefäsSe wechseln mit den kronenartigen Blättern ab; die Hörnersind aufwärts gerichtet. Sie variirt in der Farbe der Blüthen, sie fin-det sich halb - und ganzgefüllt und auch ohne Honiggefasse. In Wäl-dern, Baumgärten.
2399. A. canadensis L. petalis (nectariis) reclis,staminibus corolla longioribus. Schic. t. 146.
CanadischeA. y. 4 — 6. Der aufrechte Stengel wird 2 Fuss hochund ist nur wenig ästig. Die Wurzeiblätter sind 3-fach-3-zäh!ig mitkleinen tiefen eingeschuittenen Blättchen. Es finden sieh 30 — 40 Staub-fäden, deren nächster Kreis um den Fruchtknoten aus wellen- und rin-nenfürmigen Blättern besteht, die zuweilen Antheren tragen. Ein Glei-ches findet sich in der gemeinen A. Die einzelnen, hängenden Blüthensind scharlachroth und inwendig an der Mündung der Honiggefasse-gelblich. Die Haare an der Frucht sind gefiedert. In Yirginicn, Canada.
2400. A. Sternbcrgii Renn, sepalis ovato-acumi-natis palentissimis, calcaribus (valde) uncinatis laminam suamrotundatam stamina superantem aequantibus, pnrnsteinonibuslinearibus truncato-mucronulalis; foliolis seinilrilidis rolun-dato-paucicrenalis. A. alpinu Stkxu Deles, ic. t. 48. (nonA. alpina L. All. ped. t. 66.)
Sternberg’s A. y. 6 — 8. Blüthen wenig, gross und schönblnu, in-nere Bl. Blätter weiss, die Staubgcfässe und Griffel eiiischücsscnd.Krain, an der Save.
Die erstcre bat die Eigenschaft des scharfen Stoffes; ihre Wurzelist bitter, die Blätter desgleichen mit einem betäubenden Gerüche. DieBlüthen geben eine schöne blaue Tinktur, womit Säuren und Salze kön-nen untersucht werden. Ehedem waren gebräuchlich: Aquilcgiac herba,flore», semina. Es sind vortreffliche Zierden der Gärten; sie liebeneinen guten, schattigen Boden; man vermehrt sie durch Saamcn.