Nigella.
ORDO V.
96 t
; Nigella, Schwarzkümmel.
2401. N. damascona L. glabra, palenti-ramosa, flo-ribus pentagynis involucro folioso cinctis, capsulis laevibus.Coiit, mag. t. 22. Sciik. t. 146. Caeutkt. 2. t. 118. f. 1.Hayjse Arzngw. VI. 45.
Damascenischer Sch. ©. 6 — 8. Der aufrechte, gestreifte Sten-gel wird fusshoch und höher. Die abwechselnden, ungestielten Blättersind vielfach - zusammengesetzt: die ganz schmalen Blättchen sind li-! liien- borstenförmig. Die einzelne Blüthe an der Spitze ist blassblau:
I ihre Blätter sihd an beiden Enden verschmälert und endigen sich in
eine scharfe Spitze. Die Staubfäden stehen in 10 Reiben, zu 4 in je-der; zuweilen sind die äussern in Blätter übergegangen. Die eiförmigeKapsel hat 5 bleibende Griffel und in der Mitte 5 Fächer, um welchesich eben so viele grössere, aber leere finden, die sich an der Spitzeoffnen. Diese Pllanze findet sich im südlichen Europa wild und ist ein-heimisch geworden: unter der Saat.
j 2402. N. arvensis L. glabra, divergenti-ramosa,
j floribus pentagynis nudis, capsulis turbinatis laevibus. Schk.
| t. 146. IIayne VI. 17.
Wilder Sch. O- 7— 9- Er unterscheidet sich von dem vorherge-henden: durch den niedrigem, ästigern Stengel, der zwar zarter, aberausgebreitet ist; durch die Blüthe, deren Blätter kleiner sind, aber langeNägel haben; durch die 3-rippigen Kapseln, die bis unter die Mitte| getrennt sind und längere bleibende Griffel haben. Die bläulichen Kron-
I blätter sind grüngeadert. Die Staubfäden stellen in 8 Reihen, in jeder
6. Die Narben neigen sich, nach einer gewissen Ordnung, wie diesj auch bei der vorhergehenden Art der Fall ist, zu den Antheren herab.3 Blättchen jedes lloniggefässes sind lölfelförmig; die beiden grossembehaart, am Rande drüsig und mit farbigen Querstreifen bezeichnet,das 3te verschliesst das Honigbehältniss. Unter der Saat hier und da| *n Deutschland.
2403. N. sativa L. pilosn, simpliciuscula, floribuspenlagynis mulis, capsulis muricatis, foliis decomposilis: la-°iniis lineari-lanceolatis obtusiusculis. Gaekty. 2. t. 187.2. Mill. ic. t. 187. 1. Hayne Arzngvv. V. 16.
| Gemeiner Sch. O- 6 — 8. Der aufrechte, gestreifte Stengel wirdfitsshoch und ist behaart. Die abwechselnden Blätter sind 3-fach ge-fiedert; ihre Blättchen sind fast doppelt breiter als die des vorhergehen-Uössler’s Ildb. d. Gewachste. iteJuß. II. 1. 61