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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Lirlodendrou.

ORDO VI.

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cliel aus; die grossen, längliche» Nebenblätter sind hinfällig; sie warenvorher braune Knospenhüllen, an denen sich der Kaum auch im Wintererkennen lässt. Die schönen Blüthen gleichen mehr der wcissen Seeroseund erscheinen an den Spitzen der kleinen Zweige; ihre weissgrün-lichen, zurückgeschlagenen Kelchblätter s ; nd hohl und geadert; dieglockenförmige Krone hat 6 — 8 länglich-eirunde, aderige, gelbliche,an der Spitze grünlich und an der Basis orangefarbig gestreifte Blät-ter mit Honigdrüsen an den Nägeln. Die 20 — 30 Staubfäden habensehr lange Antheren; die Narben sind roth; die Flügelfrüchte bildeneinen kegelförmigen Körper und enthalten gestielte Saamen. Im ge-mässigten Nordamerika; jetzt hier und da in englischen Gärten.

Er liebt eine geschützte Lage, einen aus Dammerde, Lelun undSand gemischten, frischen Boden, der aber keinesweges nass sein darf.Man vermehrt ihn durch Saamen, der gewöhnlich gleich im ersten Jahrekeimt. Die jungen Pllanzen werden gelinde begossen und im Winterbedeckt. Er lässt sich auch durch Ableger und Stecklinge vermehren.— Sein Holz ist von keinem sonderlichen Werth; es ist weich undbrüchig. Die Blätter werden bei Kopfweh vor die Stirne gebundenUnd färben mit Alaun vorbereitete Wolle schön gelb. Die Kinde istgewürzhaft und bitter; sie ist statt der Fieberrinde mit Nutzen ge-braucht worden; auch ist sie gepülvert gegen die Würmer der Pferdeuiues der vorzüglichsten Mittel; durch Destillation giebt sie ein ätheri-g ches Oel und setzt eine weisse, dem Kampher ähnliche Masse ab. Sieverdient eine genauere Untersuchung. /

Magnolia, Magnolie.

% ‘2406. M. grandi flora L. foliis perennantibus°blongis petalis obovalis. Gaektjt. 1. t. 70. f. 5. Bot. Rep.5 18. Bot. Cab. 814.

ossb 1 üt higc M. t). 6 — 9. Dieser prachtvolle Baum ist immer-grün und findet sich in Deutschland von 20 Fuss Höhe. Seine jungenZweige sind gelblichgrau und dicht mit kurzen Haaren bedeckt; diehinfälligen Nebenblätter, welche den Zweig und ein Blatt scheideuför-Uiig entschlossen, hiuterlassen Uiuge. Die gestielten, lederartigen Blät-ter laufen spitzig zu, sind ungezähnt, iu der Mitte am schmälsten, aufder Oberfläche kahl und glänzend, auf der untern mit kurzen, braunenMaaren bekleidet. Die weissen Blüthen sind wohlriechend; sie halten^ 8 Zoll im Durchmesser und stehen an der Spitze der Zweige;

Kelch und Kronbiütter sind lederartig, ln Florida und Carolina.

2407. M. glauca L, loliis ellipticis oblusis sublus

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