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CLASSIS XIV.
Sideritis.
Isopblätteriges Gl. H. 6— 10. E* kommen mehrere aufrechteStengel aus einer Wurzel, sie sind 4-kantig, hart, weichbebaart, ein-fach und werden gewöhnlich fugshoch. Die Blätter sind 3-nervig: dieuntersten verkehrt-lanzettförmig, stumpf und verlaufen sich in kurzeStiele; sie sind nicht selten an der Spitze einzeln und klein gezähnt:die obersten sind lanzettförmig, ungestielt und endigen sich in kleineStacheln. Die genäherten Quirl bilden eine kurze, aber dichte End-ähre. Die Kelche sind zottig; ihre Zähne begrannt; die Bliithen ocher-gelb. In Südeuropa.
$j<* 2545. S. hirsuta L. foliis Ianceolatis oblusis den-talis pilosis, bracteis denlato-spinosis, caulibus hirsutis de-cumbentibus. Cav. ic, 4. t. 302. Hayne Arzngw. IV. 9.
Behaartes Gl, 2J. 6, 7. Es unterscheidet sich von dein vorher-gehenden: durch [den behaarten Stengel, der zwischen den Quirlensteifhaariger, ästig und steifer ist, er liegt wenigstens mit der Basis;durch die lanzettförmigen, runzelig gefalteten Blätter, die 3 — 4 etwasspitzige Sägezähne haben und behaart sind; durch 6-blüthige, sehr weitvon einander entfernte Quirl; durch die weisse Oberlippe; und die ge-nau herzförmigen Deckblätter mit bestachelten Zähnen, Die Röhre dergelben Krone ist gekrümmt. Südcuropa.
2546. S. Scordioides L. foliis lanceolatis sub-dentatis supra glabris, bracteis ovatis dentato - spinosis, ca-lycibus aequalibus. Sideritis montana Sconlioides glabret .Barrel. 343. S. hirta Hoth cat. S. hyssopifolia ScuK. it. 158.
Gezähntes Gl. 8 — 10. Die kriechende Wurzel treibt mehrere j
fusshohe Stengel, die mit der Basis liegen, zottig und ästig sind. Di° |
Blätter sind ungestielt, oder verlaufen sich nur in kurze Stiele; die 1untersten sind von der Mitte bis zur Spitze entfernt sägezähnig; dieobern sind schmäler und endigen sich in Stacheln, sämmtlich sind si°stumpf, zottig und grüngelblich. Die quirlständigen Blütlien bilden »**der Spitze eine eirunde Achre, die nicht unterbrochen ist. Es finde* 1sich unter jedem Quirl zwei entgegengesetzte, ungestielte Deckblätter»die zähnig gewimpert sind. Die Kelche sind zottig; die Kronen gell*'lieh. Nach Bauhin an dem Ufer der Wiese, Klein - Hüningen gegen'über, im Markg. Baden.
Die 3 ausländischen Arten zeichnen- sich durch ihren breitblätteri-gen Habitus aus, vorzüglich die beiden ersten. Sie gehören ins Gin*'haus in leichte, nahrhafte Erde; sie wollen im Winter wenig Fcuchtig'