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Mentha. ORDO I. 1027
keit, aber oft frische Luft. Man zieht sie aus Saamen in Topfen undim Mistbeete.
Mentha, Minze. * *)
A. M ent h astrum: calyce pervio , 5 dentato.a. Spicatae.
2547. M. silvestris L. spicis villosis subcontinuis,foliis dentato-serratis ovato-ellipticis supra canescentibussubtus albo - lomenlosis, bracteis subulatis, calyce undiquehirto. Sole t. 1. Hayne Arzngvv. XI. 34. Rchjj. pl. erit. X.Vnr. 1. M- candicans Cjitz. IIciib. pl. erit. X. ic. 1313et fl. albo 1314. fol. lanc. utrincjue toinentosis subtus can-dicantibus. — 2. M. mollissima Brkii. foliis ovatis ulriu-
tpie candicantibus breve petiolatis, serraturis subncqualibus,bracteis plumosis. — 3. M. nemoivsa W. llcim. pl. erit.
X. ic. 1315. major villosa, fol. magnis cordato-ovatis ae-'jualiler adpresse serratis, spicis densis attenuatis. — 4.
M. velutina Lfj. fol. rotundatis profunde serratis. M.villosa Hopfm. ? **)
*) Wir sind der Ueberzeugung, dass die schone Gattung durch.® e n berühmten Verf. von Deutschlands Flora vortrefflich Zusammenge-hen worden ist, dass indessen die bei der Erziehung aus Saamen sichßleiclibleibendeu Formen immer als Arten betrachtet werden können,^enn wir nicht einen vorzüglichen Anhalt an die Species, der Willkühr
* r cis geben wollen. Wir bleiben auch der Ueberzeugung, dass ein Zu-
samnienreilien von Formen, die man zu einem beliebig grossen Haufeni? 11 Varietäten aufbaut, keineswegs die Weise sei, aus welcher man diejv a t u r erkennt. In der Natur stehen so viele Formen in gleichwich-,.6*r Beziehung zü mehr als einer der beliebig bcibchattenen Arten und*‘ le Entstehung durch Bastardbefruchtimg, welche, bei den meisten so, tjhrscheinlich ist, verliert bei jener Weise alle Berücksichtigung. Ich- te cs daher nicht für unnütz, die bei der Cultur standhaften Formen
jp’ner gesondert zu betrachten, . und glaube, dass viele von ihnen als«astarde entstanden sind.
**) Wenn auch M. bnlsamea W. En. zu M. silv. gehören soll, wiej an bi Deutschlands Flora liesst; dann hört freilich alle Unterschei-, lln K von Arten auf. In diesem Falle glauben wir jedoch den Ver-® s ser dadurch entschuldigen zu dürfen, dass er Wu.dknows Pflanzejeht gekannt hat, denn in dessen hinterlassenem Herbario befindenj,®“ mehr, seinen Bestimmungen nicht entsprechende Bilanzen, als imer bario Linmjis’s Verwechselungen aufgefunden worden sind.
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